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Lokalsport
Falckes Tor kommt zu spät

Düsseldorf. DHC-Damen: Spitzenreiter Mannheim zu stark, Lichterfelde zu schwach. Von Joachim Pickert

Drei Punkte aus den zwei Heimspielen waren zu wenig für die Hockeydamen des DHC, um den dritten Tabellenplatz zu behaupten, denn sie rutschten dadurch auf Rang vier der Bundesliga zurück, der aber am Schluss der Hauptrunde den Einzug ins Halbfinale bringt.

Der alte und neue Tabellenführer, Mannheimer HC, war eine Nummer zu groß für die ersatzgeschwächten Oberkasselerinnen. Die Bronzemedaillengewinnerinnen Lisa-Marie Schütze und Annika Sprink laborieren nach wie vor an ihren Verletzungen. Selin Oruz war zwar wieder mit von der Partie, aber die lange Trainingspause war nicht zu übersehen. Mit 1:2 (0:1) hielt sich die Niederlage aber in Grenzen.

Die Gäste gingen in der 14. Minute durch eine verwandelte Strafecke in Führung. Eine in der 29. Minute vom DHC verwandelte Strafecke fand aber keine Anerkennung, da die Kugel beim Herausgeben angeblich nicht den Schusskreis verlassen hatte, was zu lautstarken Protesten von DHC-Trainer Nicolai Sussenburger führte, der sich dafür eine Zeitstrafe einfing, die Isabell Maas für ihn absitzen musste. Kurz nach dem Seitenwechsel fiel das 2:0 für den MHC. Neun Minuten vor dem Ende versuchte es Sussenburger mit der Taktik des Torwarttausches gegen eine weitere Feldspielerin. Da bei den Gästen die Kraft etwas nachließ, hatte der DHC mehr Spielanteile und kam eine Minute vor dem Ende durch Franziska Falcke zum Anschlusstreffer.

Am Sonntag gegen den punktlosen Tabellenvorletzten TuS Lichterfelde gelang der erwartete Erfolg. Es dauerte jedoch sehr lange, ehe das 3:0 (1:0) gesichert war. Der DHC legte zwar bereits nach drei Minuten durch Alisa Vivot das 1:0 vor. Danach war aber viel Sand im Getriebe. Zusätzlich fiel auch noch Greta Gerke mit einer Knöchelverletzung aus. Vor dem Berliner Tor war Sussenburgers Mannschaft viel zu harmlos und leistete sich reihenweise Abspielfehler. Auch ein Siebenmeter (45.) half nicht, denn Steindors schwach geschlenzter Ball wurde eine sichere Beute der Lichterfelder Torfrau. Erst in den letzten 13 Minuten fielen die beiden weiteren Tore. Tessa Schubert (57.) und Sabine Markert (69.) sorgten für den dann doch noch klaren Sieg.

Quelle: RP
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