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Lokalsport
Fortuna fordert den Spitzenreiter

Düsseldorf. Der Handball-Landesligist empfängt zu Hause die MTG Horst Essen. Von Michael Hinzmann

Ralf Müller, Trainer des Handball-Landesligisten HSG Gerresheim, plagen arge Personalprobleme. Nils Kossmann wird trotz Rückenproblemen gegen den SV Kettwig II (heute, 17.30 Uhr, Gräulinger Straße) zwar dabei sein. Zusammen mit dem reaktivierten Alexander Michels reicht dies jedoch nur zu maximal zwei Wechselspielern, falls die Grippekranken wieder rechtzeitig an Bord sein sollten. "Wir haben nur dann eine Chance, wenn jeder an seinem oberen Limit spielt und geschickt mit seinen Kräften haushält, da die meisten über 60 Minuten werden durchspielen müssen", prophezeit Müller.

In Oberkassel ist indes Derby-Zeit (heute, 18 Uhr, Lewitstraße). Dort empfängt die HSG Jahn/SC West die SG Unterrath, die zurzeit einen Lauf hat und seit sechs Spielen ungeschlagen ist. Dies weiß auch Jahn/West-Trainer Markus Wölke: "Nach den zuletzt gezeigten Leistungen ist Unterrath sicherlich leicht im Vorteil. Andererseits waren die Derbys mit der SGU immer ausgeglichen, auch wenn wir in der vergangenen Saison beide knapp verloren haben. Das wollen wir dieses Mal natürlich ändern."

Obwohl der Fortuna in Spielmacher Sönke Schmidt nur ein Akteur fehlt, sind die Chancen, gegen die MTG Horst Essen zu punkten, nur äußerst gering. Auf allen Positionen stark besetzt, führen die Gäste (morgen, 14.30 Uhr, Graf-Recke-Straße) mit 20:0 Punkten souverän die Tabelle an, während der Aufsteiger zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen musste und dadurch auf Platz neun zurückgefallen ist. Deshalb will Fortunas Trainer Andreas Laschet den Gegner nicht mit einer besonderen Taktik überraschen, sondern sich vielmehr auf das Wesentliche konzentrieren. "Wir müssen zu unseren eigenen Stärken zurückfinden, was uns in den vergangenen drei Spielen klar gefehlt hat", betont er.

Nicht wirklich rund läuft es bislang für den Vizemeister der vergangenen Saison, HSG Velbert/Heiligenhaus, in dieser Spielzeit. Mit 9:11 Punkten dümpeln die Gastgeber des ART II dieses Mal nur im Mittelfeld der Liga. Insofern rechnet ART-Trainer Kai Petersen mit einer Partie auf Augenhöhe, bei der die Tagesform entscheiden wird. Da neben Patrick Mund und René Wagner noch andere Akteure fehlen, wird er seinen Kader erneut mit Spielern aus der A-Jugend auffüllen.

Quelle: RP
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