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Lokalsport
Fortuna II empfängt Oberhausen

Düsseldorf. Der Fußball-Regionalligist hat sich in den vergangenen zwei Spielen gesteigert.

Wie schnell sich doch die Dinge im Fußball verändern: Noch vor zwei Wochen war Fortunas Zweitvertretung den unteren Tabellenregionen der Fußball-Regionalliga West nach einer 2:3-Niederlage bei Rot-Weiß Ahlen bedrohlich nahe gekommen. Lediglich ein Zähler trennte das Team von Trainer Taskin Aksoy vom ersten Abstiegsplatz. Und auch die spielerische Vorstellung ließ Schlimmeres befürchten.

Zwei Spiele und zwei Siege später sieht die Welt der Flingerner jedoch wieder deutlich rosiger aus. Mittlerweile steht man auf Rang neun und hat das Polster auf drei Punkte vergrößert. So drängt sich vor dem Duell mit Rot-Weiß Oberhausen am Sonntag (14 Uhr, Paul-Janes-Stadion) die Frage nahezu auf, was sich in den vergangenen zwei Wochen am Flinger Broich getan hat. Glaubt man den Worten des Trainers, dann im Grunde nicht viel. "Wir machen eigentlich nichts großartig anders als zuvor", meint Aksoy. "Im Großen und Ganzen verfolgen wir unseren Plan, und manchmal stellt sich ein Gegner darauf besser ein oder auch nicht." Klingt ganz einfach, doch der Fußballlehrer nennt noch weitere Gründe für den zuletzt gezeigten Aufschwung.

So trete seine Elf deutlich kompakter und stabiler auf und leiste sich nicht mehr so viele individuelle Aussetzer, die das empfindliche Gebilde zum Wanken bringen. Hinzu geselle sich eine aufmerksamere Zweikampfführung, die es den Gegner deutlich schwerer mache, zu Chancen zu kommen. Zudem etablierte sich mit Bryce Alderson ein Spieler im defensiven Mittelfeld, der als fleißiger Balleroberer und -verteiler für ein Gleichgewicht zwischen den Mannschaftsteilen sorgt.

Dabei verpasste der Kanadier aufgrund einer Knöchelverletzung weite Teile der Vorbereitung sowie den Saisonstart und konnte erst im September aktiv ins Geschehen eingreifen. Seitdem führt jedoch kein Weg mehr an ihm vorbei. "Bryce hat seine Sache bisher sehr ordentlich gemacht", lobt Aksoy, merkt aber auch an, dass ihm nach der Verletzungspause noch der Rhythmus fehle. Gegen Oberhausen erhält der Blondschopf nun die nächste Gelegenheit, weiter am Aufschwung seines Teams mitzuarbeiten.

(lonn)
 
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