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Lokalsport
Fortuna II: Hombach freut sich auf weitere Einsätze

Düsseldorf. Fast ein Jahr fiel der Stürmer des Fußball-Regionalligisten verletzungsbedingt aus. In Kray kehrte er auf den Platz zurück. Von Maximilian Lonn

Es lief die 78. Minute in der Regionalliga-Partie zwischen dem FC Kray und Fortunas Zweitvertretung, als Düsseldorfs Co-Trainer Mathias Jack Lukas Hombach das Signal zur Einwechslung gab.

Dass es für den Stürmer der erste Pflichtspieleinsatz nach fast einem Jahr Pause werden sollte, war dem 22-Jährigen zunächst gar nicht bewusst: "Ehrlich gesagt habe ich darüber nicht nachgedacht, weil ich zunächst unser Tor zum 1:2 beobachtet habe. Erst an der Seitenlinie ist mir das so richtig bewusst geworden." Großartig helfen konnte er nach seiner Einwechslung allerdings nicht mehr, vielmehr kassierten die Rot-Weißen gegen die Essener in der Schlussphase nach einem Konter noch das 1:3.

Zwar war damit das Ende der Flingerner Erfolgsserie nach vier Siegen in Folge besiegelt, trotzdem konnte Hombach nach dem Schlusspfiff ein wenig lächeln. Verständlich, angesichts seiner langen Leidenszeit. Es war im Januar, als den Ex-Leverkusener anhaltende Schmerzen in der Leistengegend immer wieder zu Pausen zwangen. Zunächst gingen die Ärzte von einer Schambeinentzündung aus, tatsächlich handelte sich aber um einen Faszienabriss an der linken Leiste.

Hombach wurde daraufhin im Sommer in Berlin operiert und kehrte erst Ende Oktober ins Mannschaftstraining zurück. " Nach der ersten Trainingswoche hatte ich keinen Muskelkater, sondern einen Dauermuskelkater", erzählt er schmunzelnd. Schmerzen, die er diesmal gerne in Kauf nahm, zumal sie von Woche zu Woche weniger wurden. "Ich fühle mich immer besser", bestätigt Hombach. "Die Kondition ist zwar noch nicht richtig da, aber das wird schon." Auch die OP-Narbe macht kaum noch Probleme, und wenn es doch mal zwickt, kümmert sich Physio Marco Ammendolea um den Angreifer.

Trainer Taskin Aksoy wird es freuen, dass er für die Offensive eine Alternative mehr zur Verfügung hat. Vielleicht kommt das Startelf-Comeback des Studenten sogar früher als erwartet, immerhin fehlt beim letzten Pflichtspiel des Jahres gegen Borussia Dortmund II (heute, 14 Uhr, Stadion Rote Erde) mit Kemal Rüzgar der etatmäßige Torjäger aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre.

Hombach will jedoch nichts überstürzen. "Ich glaube, dass ein Startelfeinsatz für mich noch zu früh kommt", meint er. Wichtiger ist ihm ohnehin, gesund zu bleiben und in dieser Saison noch möglichst viele Spiele zu machen. Gewartet hat der junge Mann in seiner Karriere schließlich schon lang genug.

Quelle: RP
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