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Lokalsport
Fortuna II: Notelf schlägt sich wacker gegen Verl

Düsseldorf. Die letzte Hiobsbotschaft erreichte Taskin Aksoy am Ostersonntag. Einen Tag vor der Partie beim SC Verl (1:1) meldete sich mit Christian Weber auch noch sein Kapitän ab, so dass der Trainer des Fußball-Regionalligisten Fortuna II bei seiner Aufstellung zum Improvisieren gezwungen war. Immerhin fielen mit Marvin Ajani (Gelbsperre) sowie Robin Bormuth (Kapselreizung im Knie) bereits die Hälfte der defensiven Viererkette aus. Zudem fehlten in Rafael Garcia und Aram Abdelkarim zwei Offensivakteure krankheitsbedingt. Von Maximilian Lonn

Dass die Flingerner trotz des immensen personellen Aderlasses dennoch einen Punkt aus Ostwestfalen entführen konnten, ordnete Aksoy hinterher als großen Erfolg ein: "Wir sind definitiv sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Hätte mir einer im Vorfeld dieses 1:1 vorausgesagt, hätte ich sofort unterschrieben." Auch für die Leistung seiner neuformierten Viererkette, in der mit Leander Goralski und Janik Röber gerade Mal zwei gelernte Verteidiger standen, hatte der Fußballlehrer ein Lob übrig. "Aus dem Spiel heraus haben wir fast keine Chancen zugelassen und auch bei Standards standen wir relativ sicher", konstatierte der 48-Jährige.

Der Grund für die Stabilität lag zunächst in der ungewohnten Spielausrichtung der Flingerner, die deutlich defensiver war als noch in den vergangenen Spielen. Damit wollte Aksoy den Hausherren zunächst die Offensivwucht nehmen. Der Plan ging auch bis zur 32. Minute auf, ehe die "Zwote" einmal nicht aufpasste, und eine Flanke von der rechten Seite nicht unterbinden konnte. Hamadi Al Ghaddioui bedankte sich in der Mitte für die Schlafmützigkeit und egalisierte mit einem trockenen Schuss den Düsseldorfer Führungstreffer durch Kaan Akca (10.)

Es waren die beiden Höhepunkte einer ansonsten chancenarme Partie, in der sich beide Mannschaften weitestgehend neutralisierten. "Wären wir mit dem 1:0 in die Pause gegangen, dann bin ich mir sicher, dass wir das Spiel noch gewonnen hätten", meinte Aksoy, der nach der Pause vor allem den Chancen von Kemal Rüzgar und Mergim Fejzullahu nachtrauerte, während auf der anderen Seite ein Tor Al Ghaddiouis wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. So gesehen blieb Aksoy wenigstens in diesem Fall eine weitere Hiobsbotschaft erspart.

Quelle: RP
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