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Fortuna II: Nur beim Toreschießen hakt es noch

Lokalsport: Fortuna II: Nur beim Toreschießen hakt es noch
Gleich ein Kandidat für die Startelf: Rafael Garcia aus Aachen FOTO: dpa
Düsseldorf. Am Montag startet der Fußball-Regionalligist in die neue Spielzeit. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Start. Von Maximilian Lonn

Mit Rang neun schaffte Fortunas Fußball-Zweitvertretung in der vergangenen Saison erstmals den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz im Endklassement der Regionalliga West. Mit einem kaum veränderten Kader möchten die Flingerner auch in der kommenden Spielzeit so schnell wie möglich den Klassenerhalt schaffen und ein sorgenfreies Jahr erleben.

Was ist neu? Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren kamen in Torhüter Philip Faderl (SC Brühl 06/45), Abwehrspieler Ross Archibald (Melbourne City FC U21) sowie den beiden Mittelfeldspielern Rafael Garcia (Alemannia Aachen) und Bryce Alderson (vereinslos) lediglich vier externe Zugänge. Während der regionalligaerfahrene Garcia gute Chancen auf die Startelf besitzt, müssen sich die anderen drei noch an die Anforderungen der vierthöchsten Spielklasse gewöhnen. Zudem wurden gleich sechs Spieler aus der A-Jugend zur U23 hochgezogen. Von den insgesamt neun Abgängen schmerzt vor allem der Verlust der beiden Führungsspieler Jens Langeneke (Karriereende) und Robin Urban (Hallescher FC).

Was sind die Stärken und Schwächen? Der Kader ist vor allem offensiv sowohl quantitativ als auch qualitativ stark besetzt. Dank der vielen gut ausgebildeten Spieler lassen sich eine Reihe von Spielsystemen auf den Platz bringen. Neben dem bewährten 4-2-3-1-System kann die Mannschaft auch zwischen einem 4-4-2- oder auch einem 3-5-2-System variieren. Darüber hinaus spielt das Gros des Aufgebots bereits seit gut zwei Jahren zusammen, wodurch die Automatismen im Spiel greifen. Allerdings bleibt die Chancenverwertung weiterhin die größte Schwachstelle bei den Rot-Weißen, was während der Vorbereitung mehr als deutlich wurde. Dazu bleiben bei den aufstrebenden Talenten während der langen Saison Leistungsdellen sowie Verletzungen nicht aus. Es wird spannend zu beobachten sein, wie der junge Kader darauf reagiert.

Wer ist der Trainer? Nach seinem Engagement als Interimstrainer bei den Profis kehrt Taskin Aksoy auf den Trainerstuhl der "Zwoten" zurück. Während der Vorbereitung wirkte der 48-jährige Fußballlehrer höchst motiviert und sprudelte nur so vor Tatendrang. Ihm zur Seite steht erneut Mathias Jack als Co-Trainer, der während Aksoys Abwesenheit zusammen mit Nachwuchschef Markus Hirte die U23 auf Platz neun über die Ziellinie brachte.

Wie lautet die Prognose? Das Team wirkt breiter aufgestellt als in der Vorsaison. Zudem geht es bei vielen Spielern darum, ob sie noch den Sprung in den Profifußball schaffen können. Dies könnte sich belebend auswirken. Allerdings schlug kurz vor dem Start wieder mal das Verletzungspech zu. Bleibt man davon in den nächsten Wochen verschont, ist erneut ein einstelliger Tabellenplatz drin.

Quelle: RP
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