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Lokalsport
Fortuna II: Taoufiq Naciri verstärkt das Mittelfeld

Düsseldorf. Die Trainingsgruppe von Fortunas Zweitvertretung bekam im Laufe der Woche weiteren Zuwachs. Nach Stürmer Mike van Duinen nahmen gestern in Fabian Holthaus und Karim Haggui zwei weitere Spieler aus dem Zweitligakader an den Einheiten des Fußball-Regionalligisten teil, die in den Planungen von Cheftrainer Friedhelm Funkel keine Rolle mehr spielen.

Unter den prominenten Gesichtern fand sich in Taoufiq Naciri auch ein neues: Der 19-Jährige aus der Jugend des niederländischen Spitzenklubs PSV Eindhoven ist die jüngste Neuverpflichtung der U23 und soll künftig das Mittelfeld der Flingerner verstärken. "Taoufiq ist ein flexibel einsetzbarer Offensivspieler mit einer tollen fußballerischen Qualität", schwärmt Kevin Ameskamp, administrativer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Und mit einer interessanten sportlichen Vita: Vor seiner Zeit in den Niederlanden durchlief Naciri die Junioren-Abteilungen des MSV Duisburg und von Schalke 04. 2013 nahm der Deutsch-Marokkaner zudem an der U17-Weltmeisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten teil und schied mit den Nordafrikanern erst im Achtelfinale gegen die Elfenbeinküste (1:2) aus.

Dem sportlichen Highlight folgte in der A-Jugend des PSV jedoch das erste kleine Tief, weshalb der gebürtige Moerser im Team von Trainer Taskin Aksoy nun einen neuen Anlauf starten will. Gute Erfahrungen haben die Rot-Weißen mit der Familie Naciri jedenfalls schon gemacht, schließlich spielte auch Taoufiqs älterer Bruder Nabil einst zwei Jahre für die U17 und U19 Fortunas.

Unterdessen gab der Verein eine weitere Neuerung im Bereich der U23 bekannt. So werden U11-Trainer Jari Richardson und U19-Teammanager Dirk Deutschländer zusammen die Nachfolge des zum Ligakonkurrenten Wuppertaler SV abgewanderten Ex-Teammanagers Michael Kuhn übernehmen. Während Richardson die administrativen Aufgaben rund um die "Zwote" abdeckt, fungiert Deutschländer künftig als Spieltagsverantwortlicher. "Mit beiden haben wir eine optimale Lösung gefunden", sagt Ameskamp. Nach Kuhns Abschied favorisierten die Verantwortlichen - trotz externer Bewerbungen - von Anfang an eine interne Lösung. "Der Vorteil ist, dass man sich untereinander bereits gut kennt und vertraut. Zudem kann man schnell miteinander kommunizieren und dadurch effizienter arbeiten."

(lonn)
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