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Lokalsport
Fortunas Handballer gewinnen das Stadtderby

Düsseldorf. Mächtig angefressen war der Trainer des Handball-Landesligisten HSG Jahn/SC West, Markus Wölke, nach der 17:19-Niederlage im Stadtderby gegen die Fortuna: "Das war heute Not gegen Elend, und wir waren das Elend. Beide Seiten haben eine schwache, eigentlich nicht landesligareife Partie gezeigt." Aufgrund der schwachen Chancenauswertung markierte deshalb bereits der Treffer zum 5:4 die letzte Führung der Gastgeber in dieser Partie. Über einen 9:11-Rückstand zur Pause reichte es danach lediglich noch einmal in der 40. Minute zum 13:13-Ausgleich. Fortunas Trainer Andreas Laschet, dessen Schützlinge zuvor fünf Partien in Folge verloren hatten, konnte gut mit dem Erfolg leben: "Wir sind zufrieden, das Spiel gewonnen zu haben, zumal auch wir in der zweiten Halbzeit viele Chancen nicht genutzt haben. Die Deckung war endlich wieder stabiler."

Auch Unterraths Trainer Burkhard Räker konnte mit einem 30:30-Unentschieden gegen den Tabellenvorletzten Bayer Uerdingen gut leben: "Bayer hat sich im Vergleich zum Hinspiel deutlich verstärkt. Nach dem Spielverlauf war die Punkteteilung gerecht. Ich bin zufrieden, zumal wir zum Beginn der Schlussphase noch mit vier Toren hinten lagen." Nach knappen wechselnden Führungen hatte sich die SGU bis zur Halbzeit auf 17:14 absetzen können. Im zweiten Durchgang bekam man dann jedoch Probleme mit dem starken Rückraum der Gäste, die sich mit 20:19 die Führung zurückholten und sieben Minuten vor dem Ende noch mit 29:25 die Nase vorn hatten.

Seine aufsteigende Form bestätigte der ART II auch beim Spitzenreiter MTG Horst Essen und fuhr mit 27:20 den siebten Sieg in Folge ein. Zunächst bestimmten jedoch die Essener das Geschehen und führten mit 6:3. Der ART kämpfte sich dann zwar auf 6:6 heran, musste die Gastgeber bis zur Pause aber wieder auf 14:9 ziehen lassen. Nach dem Seitenwechsel waren die Rather im Angriff dann jedoch nicht wiederzuerkennen. Mit einem 12:0-Lauf machten sie aus einem 11:16-Rückstand eine komfortable 23:16-Führung und ließen nichts mehr anbrennen.

Für die zweite große Überraschung des Spieltages sorgte die HSG Gerresheim, die dem Tabellenzweiten SG Tura Altendorf mit 28:26 das Nachsehen gab. "Altendorf war richtig gut. Das war ein echter Kraftakt. Unser Torhüter Martin Kraut war am Ende der Matchwinner und hat in der entscheidenden Phase einen Siebenmeter und zwei Tempogegenstöße abgewehrt", freute sich HSG-Trainer Ralf Müller über den unerwarteten Sieg. Im ersten Durchgang hatte sich kein Team absetzen können und Altendorf mit 14:13 knapp die Oberhand behalten. Einen 14:17-Rückstand konterte Gerresheim anschließend auf 23:20, bevor die Tura noch einmal das Tempo anzog, so dass es über 24:24 und 25:25 bis zum Ende spannend blieb.

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