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Lokalsport
Fortunas Handballer verlieren nach schwacher Leistung deutlich

Düsseldorf. Knapp aber verdient war der 25:24-Erfolg des TV Angermund in der Handball-Oberliga bei Mettmann-Sport. In der ersten Hälfte zwar nie in Führung, ließen sich die Gäste von den Mettmannern nicht abschütteln, sondern erkämpften sich immer wieder den Ausgleich und gingen mit 9:9 in die Pause. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte hatten sie durch Martin Gensch, mit zehn Treffern ihr gefährlichster Werfer, zum ersten Mal selbst die Nase vorn (12:11). Danach blieb es aber weiter spannend. Innerhalb von zwei Minuten sorgten dann jedoch Gensch und Niko Merten mit drei Treffern in Folge zum 24:21 für die Vorentscheidung. Mettmann versuchte daraufhin mit einer Auszeit das Ruder zwar noch einmal herumzureißen, die Angerländer brachten den Sieg in der Schlussphase jedoch clever über die Zeit.

Den dritten Sieg in Folge fuhr der Landesligist HSG Gerresheim mit 29:25 beim SV Kettwig II ein. Die Gäste warfen dank einer kompakten Deckung bis zur Halbzeit eine komfortable 18:11-Führung heraus und überzeugten auch vorne spielerisch. Als die Gerresheimer zu Beginn der zweiten Hälfte in der Abwehr dann jedoch die Zügel schleifen ließen, kam Kettwig noch einmal bis auf drei Treffer heran, konnte die Gäste jedoch nicht wirklich in Gefahr bringen.

"Es war ein harter Kampf gegen einen superstarken Gegner bei dem uns am Ende ein wenig das Glück fehlte", erläutert Arno Heißmeyer, der Trainer der SG Unterrath, die 30:31-Niederlage seiner Schützlinge bei der HSG Velbert/Heiligenhaus. Diese hatten über 13:13 zur Pause Paroli geboten und knappe Führungen der Hausherren immer wieder ausgeglichen. Kurz vor Schluss ging man dann sogar selbst mit 30:28 in Front, es fehlte jedoch das Glück, die Führung über die Zeit zu bringen.

Dass er nur acht Feldspieler aufbieten konnte, ließ Markus Wölke, der Trainer der HSG Jahn/SC West, nicht als Entschuldigung für die 23:26-Niederlage bei der DJK Altendorf gelten. In der ersten Halbzeit hielt man bis zum 12:12 gut stand und auch im zweiten Durchgang war die Partie eng geblieben (17:17). Als die Gäste sich dann jedoch sieben rabenschwarze Minuten vielen Fehlern erlaubten, in denen Wölke sie trotz zwei Auszeiten nicht wachrütteln konnte, zogen die Essener auf 23:17 davon und ließen sich den ersten Saisonsieg nicht mehr nehmen.

"Da müssen wir uns selbst an die Nase packen. Wir haben uns schlecht verkauft, sind nie so richtig in den Kampfmodus gekommen und haben uns dann irgendwann ergeben", erklärt Andreas Laschet, Trainer der Fortuna, die deutliche 19:31-Niederlage gegen den ETB SW Essen selbstkritisch. Lediglich bis zum 5:5 hielten die Gastgeber mit und gingen mit 7:12 in die Pause. Als die Essener dann im zweiten Durchgang Tor um Tor nachlegten, erlahmte die Gegenwehr schnell.

(hinz)
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