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Lokalsport
Fortunas Handballerinnen agieren zu lax

Düsseldorf. Mit 38:30 fuhren die Oberliga-Handballerinnen der Fortuna als Tabellenzweiter gegen den Vorletzten ETuS Wedau einen standesgemäßen Sieg ein. Dennoch gab es für Spielertrainerin Ina Molidor und Co-Trainer Klaus Allnoch Grund zur Kritik. "38 geworfene Tore ist in Ordnung. Aber mit der Abwehrleistung sind wir nicht zufrieden. Wir haben es dem ETuS zu leicht gemacht und wollten die Partie locker runterspielen. Dies geht in dieser Liga jedoch nicht", erläuterte Allnoch.

In Duisburg hatten die Gäste schnell mit 5:1 geführt und den Vorsprung auf 11:4 ausgebaut. Danach versäumten sie es jedoch, vorzeitig alles klar zu machen. Da in der Deckung nicht mehr schnell genug verschoben wurde, gab es immer wieder Lücken für den Wedauer Rückraum, der mit seinen Treffern dafür sorgte, dass die Fortuna bis zur Pause (21:16) nicht weiter davon ziehen konnte. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeberinnen sogar auf 22:23 heran. Eine Auszeit und ein Machtwort von Molidor brachten die Fortuna dann jedoch zurück in die Spur. Mit fünf Treffern in Folge zogen die Gäste auf 28:22 davon.

(hinz)
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