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Lokalsport
Fortunas Handballerinnen drehen die Partie

Düsseldorf. Nach einem am Ende ungefährdeten 30:25-Sieg gegen den Tabellenvorletzten SV Straelen war dem Co-Trainer der Oberliga-Handballerinnen der Fortuna, Klaus Allnoch, die Erleichterung ins Gesicht geschrieben: "Ich bin während des Spiels bestimmt um zehn Jahre gealtert. Auf unserer Seite hat man eine Mannschaft gesehen, die nach den letzten Ergebnissen total verunsichert war und nicht den Mut hatte, die Angriffe auszuspielen. Straelen ist ein kampfstarker Gegner, der das natürlich genutzt hat. Deshalb bin ich froh, dass wir in der zweiten Hälfte die Kurve gekriegt haben."

Dabei waren die Gastgeberinnen mit 4:1 ordentlich in die Begegnung gestartet. Im Anschluss wurden die Angriffe jedoch zu schnell abgeschlossen und auch ansonsten häufte sich die Fehlerzahl. So wogte das Spiel bis zur Pause (13:13) hin und her. Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Fortuna zunächst ihre Nervösität nicht ablegen und geriet mit 14:18 zum ersten Mal deutlicher ins Hintertreffen. Als man sich mit 23:22 gerade wieder in die Partie zurückgekämpft hatte, stand die Fortuna nach Zeitstrafen plötzlich in doppelter Unterzahl auf dem Feld. Mit zwei spektakulär abgewehrten Bällen verteidigte Torhüterin Magda Debski jedoch den knappen Vorsprung, der danach auf 27:22 ausgebaut wurde.

(hinz)
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