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Lokalsport
Für Boxer Rost war im Viertelfinale Endstation

Düsseldorf. Als einziger deutscher Teilnehmer war Boxer Timo Rost vom Allgemeinen Deutschen Hochschulverband bei Studierenden-Weltmeisterschaften (WUC) am Start. Der aus Gerresheim stammende Master-Student in Gesundheits- und Bewegungswissenschaft reiste als amtierender Deutscher Hochschulmeister zu den Titelkämpfen nach Chiang Mai in Thailand.

In der traditionell stark besetzten Mittelgewichtsklasse traf 75 Kilo-Mann Rost zunächst auf den Slowenen Luke Mejak. Nach einer ausgeglichenen ersten Runde setzte sich der Düsseldorfer durch sauber platzierte Schläge immer besser in Szene und zog mit einem 3:0-Punkturteil ins Viertelfinale ein.

Dort hieß sein Gegner Rakhat Marzhikpayev aus Kasachstan. Der Junioren-Weltmeister von 2013 fand schneller in die Auseinandersetzung und landete erste Treffer. Rost versuchte seine Kontrahenten auf Distanz zu halten und mit Konterattacken zum Erfolg zu kommen. Der Kasache hielt aber dem wachsenden Druck durch Rost stand und zog durch einen 2:1-Punktsieg ins Halbfinale ein. Rost war mit dem Urteil der Kampfrichter nicht zufrieden. "Aus meiner Sicht war das Urteil falsch", meinte der Dritte der Deutschen Meisterschaften.

Nächstes Ziel für Mittelgewichtler Rost sind die Deutschen Meisterschaften im November in Straubing. "Ich rechne mir gute Chancen aus, durch Siege im Achtel-, Viertel- und Halbfinale bis in den Endkampf zu kommen", sagt er optimistisch. Sein Gegner in der ersten Runde wird erst an Ort und Stelle ausgelost.

(mjo)
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