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Lokalsport
Galoppsaison startet mit dem Fortuna-Renntag

Düsseldorf. Wenn die Wetterforscher Recht behalten, dann ist der heutige Samstag der angenehmste Tag des Wochenendes. Was für den ersten Tag der Saison in Grafenberg natürlich sehr vorteilhaft wäre und ein echtes Novum bei dem zum vierten Mal zusammen mit Fortuna Düsseldorf durchgeführten Renntag. Denn in den letzten Jahren sanken die Temperaturen gerade an diesem Tag teilweise bis auf den Gefrierpunkt, geregnet hat es auch mehrfach. Von Daniel Delius

Trotz Länderspielpause wird mit einem starken Spieleraufkommen der Fortunen auf der Rennbahn gerechnet und nach dem jüngsten Erfolg dürften auch die Sympathiewerte wieder gestiegen sein. Autogrammstunde und Torwandschiessen gehören natürlich dazu.

Selbstverständlich wird es auch Menschen geben, die sich wegen der Rennpferde Richtung Grafenberg bewegen. Sie werden mit acht Rennen (erster Start 14 Uhr) bestens bedient, auch wenn sportliche Highlights erst ab April geboten werden. So kurz nach dem Ende des kalendarischen Winter stehen die meisten Cracks noch im Stall, doch wer pünktlich kommt, kann gleich im ersten Rennen des Tages potenzielle Kandidatinnen für die klassischen 1000 Guineas am 6. Mai inspizieren: Redenca aus dem Stall von Champion Andreas Wöhler aus Gütersloh, Adelaide Rose, die Christian Sprengel in Hannover trainiert oder die aus Köln anreisenden Milenia, Lips Planet und Bastille - alles dreijährige Stuten mit bislang mehr oder weniger geringem sportlichen Profil, was sich aber bald ändern könnte. Heute ist es für sie ein erster Test in Richtung auf die 1000 Guineas, in denen es immerhin 125.000 Euro zu verdienen gibt.

Mit 12.000 Euro ist das wichtigste Rennen des Tages, der Preis der Fortuna Düsseldorf, demgegenüber schon fast schon bescheiden dotiert. Sechs Pferde sind am Start. Als Favorit könnte Notre Same im Mitbesitz von Rennvereins-Vize Albrecht Woeste antreten. In den Sattel schwingt sich der 17 Jahre alte Jockey-Azubi Robin Weber. Der hatte zunächst eine Lehre in einem Baumarkt begonnen, doch sind Pferde eher sein Ding - beim spärlichen Reiter-Nachwuchs in Deutschland ist er klar die Nummer eins.

Mit Jungleboogie aus dem Stall von Christian von der Recke aus Weilerswist kommt ein wahrer Globetrotter des Turfs an den Start. Letztes Jahr gewann er das Derby in Holland, war Zweiter im Derby der Slowakei, vor einigen Wochen holte er sich in der Schweiz den Großen Preis von St. Moritz. Diesen Untergrund wird der vierjährige Hengst diesmal nicht antreffen.

Quelle: RP
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