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Lokalsport
Gerresheim und Jahn/West teilen die Punkte

Düsseldorf. Spannend ging es beim Derby in der Handball-Landesliga zwischen der HSG Gerresheim und HSG Jahn/SC West zu. Am Ende trennte man sich gerecht 23:23. Damit konnten beide Trainer, von Personalproblemen gebeutelt, durchaus leben. "Das Ergebnis geht in Ordnung, obwohl bei einer besseren Chancenauswertung mehr drin gewesen wäre. Da meine Mannschaft bis zum Schluss gekämpft hat, bin ich letztlich zufrieden", erklärt Oberkassels Trainer Markus Wölke. Auch für den Gerresheimer Ralf Müller hat das Ergebnis zwei Aspekte: "Ein wenig ärgert man sich schon, wenn man Mitte der zweiten Hälfte mit drei Treffern führt. Aber aufgrund der personellen Möglichkeiten war das Resultat gerecht."

Nach ausgeglichenem Beginn hatte sich Jahn/West bis zur 17. Minute auf 8:5 absetzen können. Eine doppelte Zeitstrafe für die Gäste nutzten die Gerresheimer dann zum 11:11-Halbzeitstand. Weil ihnen aus dem gebundenen Spiel die Durchschlagskraft fehlte, versuchten sie es mit einfachen Treffern und hatten in Robin Tillenburg (zwölf Tore) einen exzellenten Tempogegenstoß-Vollstrecker.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte die SG Unterrath, die dem Spitzenreiter SG Tura Altendorf durch ein 21:21 den ersten Punkt entführte. Entsprechend erfreut war SGU-Trainer Burkhard Räker: "Einfach großartig. Wir werden von Spiel zu Spiel stärker und haben auf allen Positionen gegen einen ausgezeichneten Gegner eine prima Leistung gezeigt."

"Wir waren heute nicht präsent genug", sagte Fortunas Trainer Andreas Laschet nach der 26:30-Niederlage gegen den SV Kettwig II. Während der Deckung die gewohnte Stabilität fehlte, wurden vorne zu viele Chancen ausgelassen.

Knapp aber verdient setzte sich der ART II beim Tabellennachbarn DJK GW Werden mit 32:30 durch. Nach einer schnellen 7:1-Führung agierten die Rather bis zur Halbzeit (14:14) zu lässig.

(hinz)
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