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Lokalsport
Gerresheim und Unterrath siegen klar

Düsseldorf. In der Handball-Landesliga gibt es deutliche Erfolge gegen die beiden Klubs am Tabellenende. Die HSG Gerresheim hat im Gegensatz zur SG Unterrath lange Zeit Probleme, kann dann aber letztlich souverän wegziehen. Von Michael Hinzmann

Trotz eines am Ende deutlichen 33:23-Erfolges gegen den Vorletzten der Handball-Landesliga, Bayer Uerdingen, ließ die HSG Gerresheim viele Wünsche offen. Dabei schien sie nach einer 6:2-Führung in der neunten Minute schon frühzeitig auf dem richtigen Weg zu sein. Technische Fehler und nicht genutzte Möglichkeiten sowie eine nicht immer sattelfeste Deckung ließen die Gäste dann jedoch auf 6:5 verkürzen und nach einer erneuten Vier-Tore-Führung der HSG wieder auf 10:9 herankommen.

Auch nach der Pause (13:10) konnten sich die Gastgeber bei ihrem Torhüter Dennis Naunheim bedanken, der in brenzligen Situationen Schlimmeres verhinderte und unter anderem zwei Siebenmeter abwehrte. Bis zum 16:13 blieben die Uerdinger, die sich durch ungeschickte und überflüssige Abwehraktionen dezimierten und dafür drei Rote Karten kassierten, anschließend noch auf Tuchfühlung. Innerhalb von zehn Minuten sorgte dann aber die HSG für die Vorentscheidung und zog auf 23:15 weg.

Einen 34:15-Kantersieg fuhr die SG Unterrath gegen das Schlusslicht der Liga TB Wülfrath II ein. "Wir waren von der ersten bis zur letzten Sekunde hochmotiviert. Dazu hatten wir eine starke Abwehr und in Alexander Pieper einen Torhüter, der absolute Spitze war", lobte SGU-Trainer Burkhard Räker seine Schützlinge. Bis zum 8:5 waren die Wülfrather drangeblieben, mussten die Gastgeber bis zur Pause aber auf 17:9 ziehen lassen. Im zweiten Durchgang machten die Unterrather mit 23:9 früh den Sack zu.

Obwohl am Ende das Glück fehlte, konnte Fortunas Trainer Andreas Laschet durchaus mit der 22:25-Niederlage gegen den Tabellenzweiten SG Tura Altendorf leben: "Das war eine Superleistung gegen einen starken Gegner. Wir haben wieder das gezeigt, was uns am Anfang der Saison ausgezeichnet hat. Michael Giebels hat stark gehalten und die Abwehr stand." Nach einem 7:11-Rückstand zur Pause hatten sich die Gäste wieder bis auf ein 22:22 herangekämpft, ließen dann jedoch zwei Chancen zur möglichen Führung aus. Stattdessen kassierte man zwei Zeitstrafen und musste die Essener endgültig ziehen lassen.

Auch die HSG Jahn/SC West war ganz dicht an einem Sieg gegen den bis dahin punktgleichen Tabellennachbarn HSG Velbert/Heiligenhaus dran. "Das war Pech. Wir haben gekämpft und gegen einen guten Gegner eine ordentliches Spiel gemacht. Am Ende waren dann jedoch Kleinigkeiten entscheidend", erläuterte Markus Wölke die 26:27-Niederlage seiner Schützlinge. Diese hatten nach einem 2:7-Rückstand zu Beginn bis zur Pause wieder auf 10:12 aufgeschlossen. In den letzten beiden Minuten ließen sie dann jedoch zwei Großchancen aus, deren Nutzung den Sieg bedeutet hätten.

Den vierten Sieg in Folge fuhr der ART II mit 31:26 gegen den SV Kettwig II ein. Lediglich bis zum 3:3 hatten die Gastgeber den Rathern Paroli bieten können. Anschließend setzten sich die Gäste, die sich mit drei U21-Spielern aus dem Oberliga-Team verstärkten hatten, auf 15:9 ab und gingen mit einer 16:12-Führung in die Pause. Obwohl Kettwig nie aufsteckte, brachte der ART den zweiten Durchgang ungefährdet über die Bühne und erlaubte den Gastgebern am Ende, mit einer sicheren 31:23-Führung im Rücken, lediglich Ergebniskosmetik.

Quelle: RP
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