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Lokalsport
Giants gewinnen das Kellerduell und rücken auf Rang neun vor

Düsseldorf. Die Basketballer der Giants kämpfen sich weiter aus dem Tabellenkeller der 1. Regionalliga. Dank des überzeugenden 79:67 (40:29)-Heimerfolges über den direkten Konkurrenten BSV Wulfen katapultierten sie sich als Neunter erstmals auf einen einstelligen Tabellenplatz. Von Christine Leska-Ottensmann

"Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns", meinte Giants-Trainer Gerrit Terdenge. "Beide Mannschaften waren hoch motiviert. Der Gegner hat 40 Minuten lang gekämpft und uns mit verschiedenen Verteidigungsvarianten das Leben schwer gemacht. Wir haben das jedoch gut gelöst und erneut vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten."

Bereits vor dem Anpfiff gab es positive Nachrichten, denn sowohl Patrick Schiele als auch Benjamin Luzolo standen wieder im Kader. Auch wenn Luzolo nur vier Minuten spielen konnte, gab seine Rückkehr dem Team emotional einen Schub. In seinen 13 Minuten Spielzeit brachte Schiele diese Emotionen wie gewohnt auch auf dem Feld herüber.

Von Beginn an waren die Giants hoch konzentriert. Angeführt vom erneut starken Sean McGonagill lagen sie nach fünf Minuten mit 14:9 in Front. Der quirlige US-Aufbauspieler hatte bis dahin bereits acht Punkte gesammelt, vor allem seine zwei von insgesamt sieben Ballgewinnen waren es jedoch, die bezeichnend für das Spiel der Landeshauptstädter waren. Mit einer druckvollen Verteidigung konnten sie die Wulfener in Schach halten und immer wieder zu Fehlern zwingen.

Auch im zweiten Viertel beherrschten die Hausherren das Geschehen. Doch erst ab dem 28:25 setzten sie sich ab. Angeführt von ihren Routiniers Sebastian Rathjen und Dijon Smith, der in vier Minuten acht Zähler markierte, sowie getrieben durch die Energie des eingewechselten Patrick Schiele zogen sie bis zur Pause auf 40:29 davon. Den ehemaligen Giants-Akteur Chris Brown hatten die Düsseldorfer bis dahin sehr gut im Griff.

In der zweiten Hälfte eilten sie auf 48:33 davon. Zwar verkürzten die Wulfener auf 51:45 (27.), doch anders als zu Beginn der Saison antworteten die Düsseldorfer mit der nötigen Abgeklärtheit, hielten ihren Vorsprung und gerieten nicht mehr in Gefahr.

Giants: Smith 25, McGonagill 17, Rathjen 13, Lintner 7, Koschade 5, Schiele 5, Kehr 4, Radtke 2, Mroz 1, Luzolo, Mettner, Flabb.

Quelle: RP
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