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Lokalsport
Giants stecken im Tabellenkeller fest

Düsseldorf. Basketball-Regionalligist verliert 62:71 in Ibbenbüren. ART unterliegt Grevenbroich nach Verlängerung.

Auch am zweiten Spieltag nach der Winterpause sind die Düsseldorfer Basketballmannschaften in der 1. Regionalliga leer ausgegangen. Die Giants unterlagen auswärts dem TV Ibbenbüren mit 62:71 (31:36). "Das ist eine sehr ärgerliche Niederlage", sagte Giants-Trainer Gerrit Terdenge. "Wir hatten absolutes Wurfpech, denn viele offene Würfe von der Dreipunktelinie und von der Mitteldistanz haben wir nicht genutzt." Dabei starteten die Teams ausgeglichen, wobei Terdenge bis zum 19:19 nur mit der Defensivleistung seiner Schützlinge nicht zufrieden war. Dann schwächelte jedoch die Offensive, so dass die Giants mit einem Fünf-Punkte-Rückstand in die Pause gehen mussten.

100 Sekunden vor dem Abpfiff konnte Center Dijon Smith auf 61:63 verkürzen, die Hoffnung auf etwas Zählbares währte jedoch nur kurz. Die Ibbenbürener verwandelten zwei Freiwürfe, während Stephen Danso einen Dreier vergab. Beim 67:61 für die Gastgeber war die Partie entschieden und die Giants verpassten es, sich von den Abstiegsrängen abzusetzen.

Ligarivale ART verlor bei den Elephants Grevenbroich nach Verlängerung mit 89:95 (41:37/80:80). "Drei Abschnitte lang haben wir absolut solide gespielt", sagte Trainer Robert Shepherd. Mit einem 41:37 ging sein Team in die Pause, selbst in der 35. Minute lag es mit 72:66 vorne. Großen Verdienst daran hatte Center Kendall Chones, der 19 Punkte erzielte und 15 Rebounds holte. Auch Raed Mostafa spielte stark und kam auf 20 Zähler. Bester Werfer war Paulius Kleiza, der stattliche 30 Punkte sammelte.

Doch das sollte nicht reichen. "Leider haben wir ab der 35. Minute zu viele Fehler in der Offensive und Defensive produziert. Der Gegner hat mit mehr Energie gespielt und wollte diesen Sieg unbedingt. Dieser Wille hat den Unterschied ausgemacht", sagte Shepherd. So zwangen die Grevenbroicher den ART in die Verlängerung. "Die Energie haben die Elephants dann mitgenommen und am Ende gewonnen." Auffällig in der Statistik war erneut die nicht vorhandene Gefahr durch die Ersatzspieler. "Von den später eingewechselten Spielern kamen zu wenig Impulse", sagte Shepherd.

(cle)
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