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Lokalsport
Golf-Trainer Becker findet alle schlecht

Düsseldorf. Roland Becker nimmt kein Blatt vor den Mund. "Das war schlecht. Alle waren schlecht", kritisiert der Golf-Lehrer der Herrenamannschaft des GC Hubbelrath (GCH). Damit meinte er nicht nur seine Spieler, sondern alle Golfer der fünf Teams auf der Anlage des Frankfurter GC. Für die Düsseldorfer war das Ergebnis des vorletzten Spieltags der Deutschen Golf Liga (DGL) dann doch gar nicht so schlecht, denn die Becker-Truppe erspielte sich Platz zwei hinter dem Hamburger GC und sicherte sich vier Punkte für die Tabelle. Die Hamburger dürfen fünf Punkte addieren und kommen jetzt ebenso wie die Hubbelrather auf 18 Zähler. Der GCH bleibt aber Spitzenreiter, weil er nach 48 gespielten und 40 gewerteten DGL-Runden je Team vier Schläge weniger gebraucht hat.

Ähnlich eng ist die Tabellensituation bei der DGL der Damen. Beim Berliner GC Gatow spielten sich die GCH-Frauen ebenfalls auf Platz zwei, waren dabei allerdings schlaggleich mit dem Sieger und amtierenden deutschen Meister vom G&LC Berlin-Wannsee. Nur, weil die Damen aus der Hauptstadt das niedrigere Streichergebnis gespielt hatten, wurden sie Tagessieger. "Es war ein sehr abwechslungsreicher und extrem spannender Spieltag", erklärt GCH-Damencoach Christoph Herrmann. "Ich bin mit der Leistung und Ergebnis zufrieden." Auch weil die Tabellenspitze mit jetzt 17 Punkten mit einem Zähler Vorsprung auf Wannsee verteidigt wurde, obwohl bei den Hubbelratherinnen acht Spielerinnen ausfielen. "Wir waren nicht in Bestbesetzung, aber hatten keine Ausfälle", so Herrmann.

Bei den Gubbelrather Herren geht es indes nicht mehr um die Endrundenqualifikation, sondern nur darum, ob der amtierende Meister aus Düsseldorf oder Hamburg als Tabellenführer ins Final Four einzieht.

(tino)
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