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Lokalsport
Große Vorfreude auf den Quirinus-Cup

Düsseldorf. Beim traditionsreichen Handballturnier des Neusser HV fungiert der ART Düsseldorf als Co-Veranstalter. Von Lukas Kober

3000 Jugendliche werden vom 13. bis 15. Mai beim 34. Quirinus-Cup erwartet. Mit dabei sind auch die Handball-Abteilungen der Düsseldorfer Klubs ART und Fortuna. Die Rather sind mit den männlichen B-, C- und D-Jugenden sowie einer gemischten E-Jugend gleich in vier Kategorien des Turniers vertreten, während sich bei Fortuna die weibliche B-Jugend angemeldet hat.

Neben Hauptveranstalter Neusser HV gehört der ART zu den Co-Veranstaltern des in Neuss und Umgebung ausgetragenen Turniers. Daher ist auch die Halle an der Rückertstraße Schauplatz mehrerer Begegnungen. Insgesamt müssen Spieler von 183 teilnehmenden Mannschaften, von denen 54 aus 13 verschiedenen Nationen anreisen, untergebracht und verpflegt werden. Ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit von Teams der Deutschen Bank, einer Forschungsabteilung der Düsseldorfer Uni-Klinik, aber vor allem von Eltern aus den teilnehmenden Handballvereinen wäre eine Umsetzung nicht möglich. Der Quirinus-Cup hat so eine gesellschaftsübergreifende Funktion die viele Menschen zusammenführt.

Für die Stadt Neuss ist die Teilnahme von Partnerstädte aus Châlons-en-Champagne (Frankreich), Rijeka (Kroatien) und Pskov (Russland) eine gute Gelegenheit, sich für die langjährige Kooperation zu bedanken. Es ist eine Signal-Botschaft der Stadt Neuss und der organisierenden Vereine, dass die Austragung eines solchen Events zum sportlichen Miteinander führt, mit dem positiven Nebeneffekt der Jugendförderung auf internationalem Parkett.

Durch das Antreten internationaler und nationaler Top-Vereine stehen die Talente unter Beobachtung einiger Scouts. Besonders auf die deutschen Nachwuchsspieler wird ein Auge geworfen. Doch das Turnier dient nicht zuvorderst dem Transfer von Spielern, "es würde den Wert des Quirinus-Cup verfälschen", stellt Erik Wudke, Trainer von Bayer Dormagen fest. Wudke ist bereits zum dritten Mal dabei und blickt wie seine Düsseldorfer Kollegen mit großer Vorfreude auf das Turnier. Mit Spannung erwartet er das Auftreten der ausländischen Mannschaften. "Manche sind gewohnt, gegen eine sehr defensive Verteidigung zu spielen, da werden sie von der offensiven Herangehensweise der Deutschen oftmals überrascht", sagt Wudke schmunzelnd.

Auch die Spielkultur ist unterschiedlich. "Überall wird härter gespielt als in Deutschland", sagt Marc Fasthoff, Schiedsrichter des Turniers. Es kommt häufig vor, dass Teams aus dem Ausland Entscheidungen der eher strengen deutschen Schiedsrichter hinterfragen. Den Nachwuchsspielern Markus Strunk und Annika Holzke macht das nichts. Sie freuen sich auf "geile Stimmung, alte Bekannte wiederzutreffen und einfach die Liebe zum Sport mit anderen zu teilen".

quirinus-cup.neusser-hv.com

Quelle: RP
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