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Lokalsport
Großes Tennis beim Böhner-Cup in Stockum

Düsseldorf. 404 Tennisspieler der Altersklassen U 9 bis U 21 treten auf den Plätzen des TC Rheinstadions gegeneinander an. Von Tino Hermanns

Eine arbeitsreiche Woche liegt hinter Ludvik Trunecek und seiner Crew. Der Turnierleiter des Böhner-Cups im TC Rheinstadion und seine Orga-Mitstreiter haben es geschafft, 404 Tennisspieler der Altersklassen U 9 bis U 21 in sieben verschiedenen Turnieren trotz widriger Wetterbedingungen innerhalb des vorgegebenen Zeitplans auf die Courts zu schicken. "Die jeweiligen Turnierpläne zu erstellen war nicht ganz einfach. Wir hatten zwei Tage Dauerregen", erläutert Trunecek. "Wir haben viel an den Plätzen gearbeitet, mussten auch mal in eine Halle ausweichen und konnten erneut auf die Hilfe vom Lohausener SV und der TSG Blau Weiß bauen. Vielen Dank dafür." Der Böhner Cup hat seinen Ruf als eines der am besten organisierten Tennis-Nachwuchsturniere erneut bestätigt. Professionelle Schiedsrichter, Physiotherapeuten, kiloweise kostenfreies Obst und Eiscreme, weltweite Internetübertragung und vieles mehr sind Markenzeichen des internationalen Wettbewerbs. "Der Böhner Cup ist für mich die Antwort auf alle Probleme im Nachwuchstennis. Das Turnier stellt den Spieler in den Mittelpunkt und schafft ein Umfeld, in dem sich wohl fühlt und ohne jeglichen Druck sein bestes Tennis spielen kann", urteilt Trainer Christian Flach. "Man fühlt sich wie auf einem Challenger - mit einem familiären Charakter und einem ganz besonderen Charme. Wo wird man sonst vom Turnierdirektor und Titelsponsor persönlich mit Handschlag begrüßt?" Flach ist gebürtiger Österreicher, betreibt in der Schweiz eine Tennisschule und war unter anderem mit dem ehemaligen Weltranglisten-86. Udo Riglewski auf Tour. "Das Besondere am Böhner-Cup ist definitiv die Leidenschaft, die Atmosphäre und der Zuschnitt des Turniers auf junge Spieler", so Flach.

Und die jungen Spieler dankten es mit gutem Sport. Besonders in der Altersklasse (AK) 21. Das wunderte aber niemanden. Waren doch in dem deutschen AK 18-Meister Tim Sandkaulen (Gladbacher HTC), Altug Celikbilek (TC Unna 02 GW) oder Yana Morderger Aktive vor Ort, die bereits auf den jeweiligen Tennis-Weltranglisten geführt werden.

Auch die AK18 war sehr gut besetzt. Bei den männlichen Jugendlichen gewann Niklas Koch (TC Stadtwald Hilden), der bereits Niederrheinmeister in der AK16 war. Bei den jungen Damen setzte sich die Russin Svetlana Iansitova (TC Grün-Weiß Herne) durch.

Turnierdirektor Trunecek zog ein positives Fazit: "Eine Woche lang hatten wir großes Tennis auf der Anlage. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr."

Quelle: RP
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