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Düsseldorf-Süd.
GSV war 20 Spieltage Tabellenführer

Düsseldorf-Süd.: GSV war 20 Spieltage Tabellenführer
SFD-Trainer Mario Kentschke hat seinen Vertrag verlängert. Er will ein neues Team zusammenstellen. FOTO: Günter von Ameln
Düsseldorf-Süd.. Ein Rückblick auf die Saison der Kreisliga B: Der Aufstieg des GSV, während der VfL Benrath absteigt. Kosova und die SG Benrath-Hassels halten ebenso die Klasse wie der SFD '75. Von Franz Korfmacher

Um nur einen Punkt hatte der Garather SV in der vorletzten Spielzeit den Aufstieg verpasst. Souverän ging es jetzt in Kreisliga A. Dabei hatte die Mannschaft keinen Druck. Die Vorgabe war nicht der Aufstieg, sondern so viele Siege wie möglich einzufahren. "Wenn am Ende dann der Aufstieg herausspringt, ist das natürlich sehr schön", sagt erklärt GSV-Trainer Mike Kütbach.

In der Winterpause kamen mit André Eisenschmidt (VfL II Benrath II) und Dennis Ruiz Quintanilla (Wersten 04) zwei Akteure, die gut in das Konzept passten. Denis Haas war mit 28 Toren der erfolgreichste Torschütze. Oldie Slawomir Schulte (41 Jahre) brachte es auf 19 Treffer.

In der Hinrunde gab es zwei unerwartete Rückschläge für den GSV. "Zu Hause haben wir gegen den Lokalrivalen SG Benrath-Hassels II unnötig mit 1:2 verloren. Da der Antrag auf Spielgenehmigung für Steffen Stege einen Tag zu spät beim Verband eingegangen war, wurde unser Sieg am fünften Spieltag beim TuS Gerresheim II am Grünen Tisch in eine Niederlage umgewandelt. Dies waren die beiden einzigen Niederlagen, die wir in der ganzen Saison kassiert haben", sagt Mike Kütbach. Nach der Hinrunde lag der GSV noch einen Punkt hinter DSV 04 II auf Rang 2. In der Rückrunde ließen die Kontrahenten um den Aufstieg jedoch reichlich Federn.

Die Garather bauten ihren Vorsprung an der Spitze kontinuierlich aus. Ab dem 22. Spieltag stand der GSV bis zum Saisonende an der Tabellenspitze. "Mit 102:48 haben wir ein tolles Torverhältnis erreicht. Dabei haben wir weniger als einen Gegentreffer pro Spiel kassiert. Lediglich der SFD hat in dieser Saison noch einen Treffer mehr erzielt, jedoch 72 Tore hinnehmen müssen. "25 Spiele haben wir gewonnen, bei Dreien gab es ein Remis und zwei gingen verloren", merkt Coach Mike Kütbach noch an. Der SV Garath ist verdient in die Kreisliga A aufgestiegen.

Der SFD hat sein Saisonziel erreicht, nämlich den Klassenerhalt. Allerdings war Trainer Mario Kentschke mit seinem Team nicht zufrieden. "Die Einstellung, Leidenschaft und Identifikation mit dem Verein, wie es sie etwa beim SV Garath gibt, war hier nie vorhanden", sagt ein enttäuschter SFD-Coach. Dennoch hat der Trainer seinen Vertrag verlängert und will ein neues Team zusammenstellen.

Für die SG Benrath-Hassels II lautete die Zielsetzung vor der Saison lediglich Klassenerhalt. Dies ist der Mannschaft am Ende gelungen - allerdings knapp. Die SG II belegte den elften Rang und hatte drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. "Die Saison war ein Auf und Ab. Gegen starke Gegner haben wir stets gut ausgesehen. Gegen die vermeintlich schwächeren Mannschaften wurden unnötig Punkte liegen gelassen. Am Ende sind wir aber mit dem Erhalt der Klasse zufrieden", merkt SG II-Trainer Manuel Jordan an.

Nach der Hinrunde sah es nicht gut aus. Die SG II belegte den 13. Platz. In der Rückrunde steigerte sich das Team und holte 24 Punkte. Die endgültige Rettung gelang den Hasselanern am letzten Spieltag mit dem 6:4-Erfolg über den DSV 04 II. Bester Torschütze war Mohamed El Abduli mit 16 Toren, gefolgt von Jeff Jordan, der bei sieben Spiele in der Zweiten ausgeholfen hatte, mit elf Treffern. Jean Michele Röhrscheidt gelangen neun Tore. Trainer Manuel Jordan stellt seiner Offensive ein gutes Zeugnis aus. In der Defensive gab allerdings es einige Mängel.

Der VfL Benrath II hatte nur ein Ziel: den Klassenerhalt. Doch die Saison ist für die Benrather schlecht gelaufen. "Die Trainingsbeteiligung war gut. Aber sind es selbst schuld, dass wir abgestiegen sind. Vom Saisonbeginn an fanden wir uns in der unteren Tabellenregion wieder. Es gab immer wieder Querelen innerhalb der Mannschaft", erklärt VfL II-Trainer Wolfgang Mückschitz .Es habe an vielen Spieltagen am Einsatz und auch an der Leistungsbereitschaft gefehlt. Nach einem Rückstand hätten seine Akteure viel zu früh die Köpfe hängen gelassen und sich ohne Gegenwehr in die Niederlage ergeben sagt Mückschitz. In der Hinrunde holte der VfL II zehn Punkte, in der Rückrunde mit elf einen mehr. Dennoch reichte es zu nicht mehr als dem vorletzten Tabellenplatz und dem damit verbundenen Abstieg.

Wie zu jedem Saisonstart kommen die Akteure des FC Kosova erst kurz vor Beginn aus dem Urlaub zurück. Daher hat das Team zwangsläufig einen Konditionsrückstand gegenüber anderen Vereinen. Einige Partien in der Hinrunde gingen demzufolge durch Gegentreffer in der Schlussphase verloren. Dem Team fehlte es an einem richtigen Torjäger. Mehrere Akteure wurden auf dieser Position ausprobiert, konnten aber nicht überzeugen.

Die Verantwortlichen waren froh, dass in der Winterpause Naser Ilazi zurück kam. Er schaffte es, bis zum Saisonende mit zwölf Toren bester Torschütze werden. In der Hinrunde landete Kosova auf dem fünften Platz, die Rückrunde beendete das Team auf Rang 1. Daher reichte es am Saisonende nur zu einem dritten Platz.

Quelle: RP
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