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Lokalsport
Handball-Landesligist Unterrath ärgert den Zweiten

Düsseldorf. Im Derby setzt sich die HSG Jahn 05/SC West zwar gegen die HSG Gerresheim durch - das Spiel jedoch enttäuscht.

Für die große Überraschung des Spieltags in der Handball-Landesliga sorgte die SG Unterrath, die dem Tabellenzweiten SG Tura Altendorf mit 23:21 ein Bein stellte. Die Gäste lagen zwar während der ersten Hälfte ständig in Front, schafften es jedoch nicht, die SGU abzuschütteln. Auch nach dem Seitenwechsel (10:11) blieben die Unterrather dank einer starken Abwehrleistung dran und wurden für ihren Einsatzwillen drei Minuten vor dem Ende mit der ersten Führung (21:20) belohnt. Anschließend kippten sie mit zwei weiteren Treffern zum 23:20 die Partie endgültig. Altendorf setzte daraufhin mit einer offenen Manndeckung alles auf eine Karte - vergeblich.

Trotz eines 20:17-Erfolges im Derby mit der HSG Gerresheim war der Trainer der HSG Jahn/SC West, Markus Wölke, nur bedingt zufrieden: "Mit dem Ergebnis, den Punkten und dem Einsatzwillen ja. Was wir vorn gezeigt haben, war jedoch äußerst schwach, da fehlte uns einfach die Lockerheit." Auch Gerresheims Trainer Ralf Müller fand kritische Worte: "Angesichts unserer Personalprobleme haben wir uns noch gut verkauft. Aber eigentlich war das Niveau auf beiden Seiten nicht landesligareif."

Bestimmt wurde der Vergleich gleichwohl von starken Torhüterleistungen. So war Dennis Naunheim im Gerresheimer Kasten nach einem ausgeglichenen Beginn (6:6) Garant für die 10:7-Halbzeitführung seiner Mannschaft. Im zweiten Durchgang sorgte dann Michael Engelen auf Oberkasseler Seite mit seinen Paraden dafür, dass sein Team wieder auf 11:11 herankommen und wenig später von 16:16 auf 20:16 davon ziehen konnte.

Auf Erfolgskurs blieb der ART II mit 30:24 Grün-Weiß Werden und fuhr den zehnten Sieg in Folge ein. Zunächst stand man sich mit vielen vergebenen Möglichkeiten gegen die kämpferisch starken Essener jedoch selbst im Weg und konnte nur mit einer knappen 13:11-Führung in die Pause gehen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Werdener den Gastgebern bis zum 18:21 auf den Fersen, ehe dann zum Beginn der Schlussphase mit 28:20 die Vorentscheidung gefallen war.

Mit 3:0 und 6:3 schien Fortuna gegen den Vorletzten SV Kettwig II auf dem richtigen Weg. Da jedoch bis auf Iestyn Hartbrich (neun Treffer) der Angriff der Gäste eine schwache Leistung ablieferte, konterten die Essener auf 7:6 und gingen mit einer 15:11-Führung in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang kam die Fortuna zwar noch zweimal bis auf zwei Treffer heran - das war jedoch zu wenig, um die verdiente 25:31-Niederlage zu verhindern. Trainer Andreas Laschet musste hinterher eingestehen: "Ich bin sprachlos. Bei uns ist irgendwie die Luft raus. Wir haben verdient verloren, da gibt es nichts zu beschönigen."

(hinz)
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