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Lokalsport
Handballer bleiben zuversichtlich

Düsseldorf. Landesligist Fortuna will gegen Werden zum ersten Sieg des Jahres kommen.

In fünf Meisterschaftsspielen im neuen Jahr sprang für Handball-Landesligist Fortuna bisher nur ein Sieg heraus. Zuletzt reichte es sogar gegen den Vorletzten Bayer Uerdingen nicht zum Erfolg. "Doch von schlechter Stimmung ist deshalb bei uns keine Spur", stellt Trainer Andreas Laschet fest. Jetzt versucht man, gegen den Tabellen-Nachbarn DJK GW Werden zu zwei Punkten zu kommen. "Das Hinspiel haben wir gewonnen", erinnert sich Laschet, fügt aber an: "Da war meine Mannschaft in einer anderen Verfassung als jetzt." Verzichten muss er weiter auf seinen Spielmacher Sönke Schmidt.

Die Zweitvertung der ART hat fünf von sechs Partien gegen die übrigen Düsseldorfer Landesligisten gewonnen und ist als Sechstplatzierter der Beste von den fünf Lokalrivalen. Ein Sieg in heimischer Halle gegen die SG Unterrath wäre neben der Fortsetzung dieser Serie auch der dritte Erfolg in Folge für das Team um Spielertrainer Benny Daser. Ganz anders sieht die Bilanz beim Gast aus. Die Spieler von Trainer Burkhard Räker sind seit drei Runden ohne Punktgewinn. Zuletzt kassierte die SGU Pleiten gegen SW Essen, Horst Essen und Cronenberg.

Den Neun-Punkte-Abstand auf den nächsten Gegner HSG Velbert/Heiligenhaus, momentan auf Rang fünf, will die zehntplatzierte HSG Gerresheim unbedingt verringern. Trainer Ralf Müller weiß um die Schwere der Aufgabe: "Die HSG hat eine sehr erfahrene, gut eingespielte Mannschaft. Das haben wir bereits beim 20:22 zu Hause feststellen müssen." Doch er macht seinen Spielern auch Mut: "Gegen Cronenberg und Wülfrath haben wir unsere Hinspiel-Niederlagen aus dem Vorjahr korrigieren können. Warum soll uns das nun nicht noch einmal gelingen?"

Der Trainer der HSG Jahn/SC West, Markus Wölke, findet vor dem Spiel der Oberkasseler beim Letzten TB Wülfrath II deutliche Worte: "Wir sind klarer Favorit. Da gibt es kein Herumreden." Dabei gibt er zu bedenken: "Obwohl Wülfrath II ein unangenehmer Gegner ist, der sich vielleicht durch Spieler aus der Verbandsliga-Mannschaft verstärkt." Das Hinspiel gewann die HSG mit neun Toren Unterschied.

(mjo)
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