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Lokalsport
Handballerinnen Fortunas bangen um Leonie Berger

Düsseldorf. Wegen der ungeraden Anzahl an Mannschaften in der Handball-Oberliga der Damen darf sich reihum immer eine Mannschaft über ein spielfreies Wochenende freuen. Dadurch hatte der TB Wülfrath eine auf vier Wochen verlängerte Weihnachtspause und steigt erst morgen bei Fortuna (13 Uhr, Graf-Recke-Straße) in die Rückrunde ein.

Dies muss jedoch nicht unbedingt ein Vorteil sein, da dem TB jetzt die Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen fehlt und er vor der Pause mit sechs Siegen in Folge einen Lauf hatte. Diese wurden zwar allesamt gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte geholt, gleichwohl rechnet Fortunas Co-Trainer Klaus Allnoch mit einer schweren Aufgabe: "Gegen die HSG Radevormwald/Herbeck haben wir am Dienstag mit einer über weite Strecken guten Leistung einen klaren Sieg eingefahren. Gegen Wülfrath müssen wir jedoch eine Schippe drauflegen. Wenn wir unserem eigenen Anspruch gerecht werden wollen, weiter oben mitzuspielen, müssen wir aber auch solch ein Spiel gewinnen."

Mit Leonie Berger setzte sich Fortuna in der Hinrunde beim Tabellenfünften 22:19 durch, nachdem die damaligen Gastgeberinnen bereits in der ersten Hälfte mit 7:10 auf Tuchfühlung geblieben waren und sich auch im zweiten Durchgang nicht abschütteln ließen. Vor dem Rückspiel ist der Einsatz von Berger jedoch fraglich, da diese gegen Ende der Partie gegen Rade/Herbeck mit dem Knöchel umknickte. Dies ist umso schmerzlicher, als sie mit neun Toren die treffsicherste Werferin der Düsseldorferinnen war.

(hinz)
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