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Lokalsport
Heister hat nach Borussias Pokalsieg Glück im Unglück

Düsseldorf. Der hohe Endorphinspiegel im Blut von Borussias Trainer Danny Heister hielt trotz des Pokalgewinns seines Tischtennis-Teams nicht lange an. Die Glückshormone des Tischtennis-Coaches wurden schnell durch Stress überlagert. Auf der Rückfahrt vom Pokalfinale in Ulm an den heimischen Staufenplatz lief für das gesamte Team noch alles glatt. Doch Heisters zweite Etappe, von Düsseldorf in seine niederländischen Heimatstadt Arnheim, wurde zu einer Horrorfahrt. Am Breitscheider Kreuz platzte bei Tempo 120 um 2.30 Uhr morgens hinten links der Reifen.

Also hieß es in der Kälte raus aus dem Auto, Verkehrssicherungsmaßnahmen ergreifen und telefonieren, um Hilfe herbeizuholen. Die kam auch in Gestalt von Polizei und ADAC. Doch einen Mietwagen des Automobilclubs, um die Heimfahrt fortsetzen zu können, gab es für Heister zunächst nicht. Der niederländische Meistertrainer hat keinen Wohnsitz in Deutschland. Schließlich saß er doch in einem ADAC-Auto und fuhr nach Arnheim, wo er um 7.15 Uhr morgens eintraf. "Das war Glück im Unglück", meinte Heister. "Ich bin heilfroh, dass nichts weiter passiert ist."

(tino)
 
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