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Lokalsport
Heister und das Happy End einer Seuchensaison

Düsseldorf. Danny Heister ist seit sechs Jahren Trainer des deutschen Rekord-Titelträgers im Tischtennis. Seitdem gab es kein Jahr, indem unter Heisters Regie die Titelsammlung der Borussia nicht weiter angewachsen ist. Im Schnitt holten die Heister-Teams alljährlich zwei große Erfolge. Zuletzt, in der Saison 2015/16, waren das die deutsche Meisterschaft und der nationale Pokal. Grund genug, ihn für die Wahl zu Düsseldorfs Trainer des Jahres zu nominieren.

Dabei wurde das jüngste Double in einer Seuchensaison erspielt. Verletzungen und Krankheiten der Profis kompensierte Heister teilweise durch eigenen Einsatz als Spieler an der Platte, andererseits durch kluge strategische und taktische Entscheidungen. Als alle seine Spieler wieder einsatzfähig waren, machte sie Heister punktgenau für die entscheidenden Spiele fit. So hat man schon spannendere Meisterschafts-Endspiele gesehen als das vergleichsweise locker herausgespielte 3:1 gegen den 1. FC Saarbrücken TT. Heister fand in jeder Phase der Saison die richtige Ansprache für seine Spieler. Mal motivierte er, mal gab es verbal einen Tritt in den Hintern, mal dämpfte der Coach die Übermotivation seiner Schützlinge - mit doppeltem Erfolg.

Bei der Wahl zu Düsseldorfs Sportlern des Jahres können Sie im Internet abstimmen unter

(tino)
 
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