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Lokalsport
Hockeyspieler des DHC müssen Rückschläge verkraften

Düsseldorf. Wie im Hinspiel mussten die Hallenhockeyspieler des DHC auch in der Bundesliga-Rückrunde gegen HTCU Mülheim eine Niederlage hinnehmen. Durch das 3:8 (3:3) sanken die Chancen auf das Erreichen des Viertelfinals. Mülheim ging zwar bereits nach drei Minuten durch eine Strafecke in Führung, aber der DHC drehte das Ergebnis bis zur 17. Minute auf eine eigene 3:1-Führung durch Rafael Hartkopf, Luis Knisel und Moritz Rünzi.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste indes die klar bessere Mannschaft. "Die erste Spielhälfte war gut. In der zweiten haben wir dann unseren Spielfluss völlig verloren und offensiv kein Mittel mehr gefunden", resümierte DHC-Trainer Mirko Stenzel. Nach dem zweiten Spiel des Wochenendes war dann der Play-off-Platz vermutlich abgeschrieben, denn in Krefeld beim CHTC mussten die Oberkasseler mit 4:7 (1:3) erneut eine Niederlage hinnehmen. "Uns hat heute irgendwie der letzte Wille gefehlt", analysierte Stenzel. "Wir haben uns nur in wenigen und zu kurzen Phasen aufgebäumt, waren offensiv zu uninspiriert und haben defensiv zu viele leichte Fehler gemacht." Die Tore teilten sich Hartkopf (2), Julius Heimanns und Felix Meyer.

Das Damen-Bundesligateam des DHC bewies mit zwei Siegen eindrucksvoll seine Vormachtstellung. Am Samstag wurde in eigener Halle der zurzeit stärkste Rivale HTCU Mülheim 3:1 (1:0) bezwungen. Die Mülheimerinnen waren jedoch ein nahezu gleichwertiger Gegner. Nach der frühen 1:0-Führung durch Teresa Martin Pelegrina hatte der DHC Chancen, die Führung auszubauen, nutzte sie jedoch nicht. Dank einiger Paraden von Torfrau Nathalie Kubalski blieb es bis zur Pause beim 1:0.

Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel gab Luisa Steindor einen Musterpass, und Alisa Vivot hatte keine Mühe, das 2:0 zu erzielen. Nach dem 2:1 wurde Vivot dann zur Matchwinnerin. Sie setzte zwar zunächst einen Siebenmeter an die Latte, aber neun Minuten vor dem Ende, als der HTCU seine Torhüterin gegen eine weitere Angreiferin tauschte, machte sie mit dem 3:1 alles klar. DHC-Trainer Nico Sussenburger sah ein bis zum Ende komplett offenes Spiel. "Wir haben es in der ersten Halbzeit verpasst, frühzeitig für klarere Verhältnisse zu sorgen, als wir zum Teil hochkarätige Chancen ausgelassen haben", bemängelte er.

Gestern beim Crefelder HTC war der Gegner nur Kanonenfutter, wie der 14:0 (4:0)-Sieg des DHC deutlich bewies. Die Treffer erzielten Luisa Steindor (6), Alisa Vivot (5), Elisa Gräve (2) und Jule Drechshage.

(JP)
 
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