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Lokalsport
HSG II fühlt sich als Außenseiter ziemlich wohl

Düsseldorf. Wenn man selbst mitten im Abstiegskampf steckt und beim Tabellenführer antreten muss, hält sich die Vorfreude meist in engen Grenzen. Mark Dragunski, Trainer des Handball-Regionalligisten HSG Neuss/Düsseldorf II, kann dem Gastspiel seiner Schützlinge beim TSV Bonn aber durchaus Gutes abgewinnen: "Gerade gegen die guten Mannschaften haben wir bislang nicht schlecht ausgesehen und können als Außenseiter mit der nötigen Lockerheit in die Partie gehen."

Dies kann der TSV nicht unbedingt. Da ihm die SG Langenfeld als Zweiter mit nur einem Punkt Rückstand im Nacken sitzt, braucht er einen Sieg, um die Tabellenführung zu verteidigen. "Wir werden sicherlich alles versuchen, aber man muss auch realistisch bleiben", erklärt Dragunski. "In Bonn werden wir wahrscheinlich nicht die Punkte holen, die wir für den Klassenerhalt brauchen."

Hoffen auf eine Überraschung lässt zumindest die Tatsache, dass die HSG beinahe in Bestbesetzung in Bonn auflaufen kann. Lediglich Torhüter Valentin Bieber muss verletzt passen. Für ihn wird sich A-Jugendkeeper Patrick Spierau mit Sven Mevissen zwischen den Pfosten abwechseln.

(hinz)
 
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