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In Ochsenhausen ist Fegerl die Nummer eins

Lokalsport: In Ochsenhausen ist Fegerl die Nummer eins
Stefan Fegerl übernimmt die Spitzenposition bei Borussia. FOTO: Horstmüller
Düsseldorf. "Ein Team. Ein Ziel. Der Titel." So steht es auf der Internetseite der TTF Liebherr Ochsenhausen. Zum einen ist es eine Kampfansage an den amtierenden Deutschen Tischtennis-Meister Borussia Düsseldorf, zum anderen spricht daraus jede Menge Selbstvertrauen. Von Tino Hermanns

Ob das reicht, um morgen (15 Uhr) gegen die Düsseldorfer zu bestehen, wenn es zum Duell zweier Meisterschaftskandidaten kommt? Den Saisonauftakt vergeigten die Tischtennisfreunde jedenfalls. Sie unterlagen dem TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell 2:3. Die Borussia hingegen siegte über den TTC Schwalbe Bergneustadt (3:1). Den Nachweis gehobener Leistungsfähigkeit lieferte Ochsenhausen aber am vergangenen Dienstag, als ihnen im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs beim Ligarivalen TTC Zugbrücke Grenzau ein 3:1-Sieg gelang.

Dass die Oberschwäbischen den Borussen so ziemlich auf Augenhöhe begegnen, hat die letzte Saison gezeigt. Da spielten die "Ochsen" in der Bundesliga und Champions League insgesamt viermal gegen die Borussen; jeder gewann zwei Mal. "Ochsenhausen hat uns in der Champions League fast aus dem Wettbewerb geworfen. Im Rückspiel haben wir all unsere Erfahrung ausgespielt, nachdem wir das Hinspiel sogar mit Timo Boll verloren hatten", erinnert Borussias Manager Andreas Preuß. "Aber auf Erfahrung allein dürfen wir uns nicht verlassen. Darum müssen wir vom ersten Ballwechsel an hellwach sein." Erschwerend kommt hinzu, dass der Rekordeuropameister und Weltranglistensiebte Boll die Reise nach Baden-Württemberg nicht antritt. So treten Stefan Fegerl (Weltrangliste 24), Kristian Karlsson (WR 25) und Anton Källberg (WR 95) für Borussia an. Karlsson und Källberg haben ihre gute Form zuletzt bei den Czech Open gezeigt. Källberg unterlag dem amtierenden Europameister Emmanuelle Lebesson (Frankreich) knapp mit 3:4 und Karlsson verlor im Viertelfinale gegen den späteren Sieger Tomokazu Harimoto (Japan) ebenfalls erst im siebten Durchgang.

Das gleiche Schicksal ereilte eine Runde später TTF-Akteur Hugo Calderano (WR 27). Seine Mannschaftskameraden Simon Gauzy (WR 14), Yuto Muramatsu (WR 30), Jakub Dyjas (WR 55) und Joao Geraldo (WR 79) blieben in der Tschechischen Republik hingegen unter ihren Möglichkeiten.

TTF-Sportmanager Daniel Zwickl macht keinen Hehl daraus, dass sein Team gerne gegen Düsseldorf spielt. "Borussia liegt uns", sagt Zwickl. Damit schreit er es nicht hinaus, aber eine leise formulierte Kampfansage ist es allemal.

Quelle: RP
 
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