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Lokalsport
Inna Weits nächster Schritt in Richtung Rio

Düsseldorf. Die Leichtathletin verbessert sich über 200 Meter auf 23,53 Sekunden. Von Christoph Zabkar

In Regensburg kam Deutschlands geballte Leichtathletik-Prominenz zusammen. Schließlich stand ihnen bei der Sparkassen-Gala ein verheißungsvolles Kräftemessen bevor, bei dem die 19-jährige Gina Lückenkemper gnadenlos auftrumpfte. Mit überragenden 22,67 Sekunden ließ die Ausnahmeathletin der LG Dortmund die Olympia-Norm über 200 Meter (23,20 Sekunden) weit hinter sich. Auch Düsseldorfs Hoffnungsträgerin Inna Weit näherte sich der Qualifikation eine bisschen an.

Der nationale Elite-Wettkampf stand ganz im Zeichen der schnellen Beine. Zunächst beeindruckte 100 Meter-Sprinter Julian Reus mit 10,07 Sekunden im Vorlauf. Damit lief der Wattenscheider nur knapp am selbst aufgestellten nationalen Rekord (10,05 Sekunden) vorbei. Der Nigerianer James Godday, der sich über den ART für die Olympischen Spiele in Rio qualifizieren möchte, kam im Vorlauf in 10,63 Sekunden durchs Ziel. Im Finale ist er aber nicht mehr angetreten.

Gute Kunde gab es bei den jungen Sprintern, wo der Düsseldorfer Stefan Sassen die 11-Sekunden-Marke knackte. Mit 10,96 Sekunden wurde er dann Siebter. "Ich fühle mich erleichtert und konzentriere mich jetzt auf meinen nächsten großen Wettkampf in Mannheim. Da werde ich versuchen, die 10,80 Sekunden anzugreifen", sagt der ART-Athlet. Sassen visiert eine Teilnahme bei der U20-Weltmeisterschaft als Mitglied der 4x100 Meter-Staffel an.

Eine Leistungsexplosion bot Lückenkemper, die ihren Mitstreiterinnen die Show stahl. In ihrem ersten 200 Meter-Rennen des Jahres sprintete die U20-Europameisterin mit 22,67 Sekunden (vorherige Bestzeit 23,04) nicht nur in neue Sphären, sondern sorgte auch mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel noch für einen Zusatz-Coup. Denn mit 42,00 Sekunden stand am Ende die schnellste deutsche Staffelzeit seit 1991 auf dem Messgerät.

Für Düsseldorfs Olympiakandidatin Weit ging es derweil auch wieder einen kleinen Schritt nach vorne. So verbesserte sich die ART-Athletin auf 23,53 Sekunden und war damit die Viertbeste 200-Meter-Starterin. Zuvor ging Weit noch über 100 Meter an den Start. Ihren Vorlauf beendete sie als Zweite (11,59) und erreichte im Gesamtergebnis Rang sieben (11,69).

Mit dem fünften Platz dürfte zuletzt auch Djamila Böhm zufrieden sein. Die 400-Meter-Läuferin beendete ihren Wettkampf mit 59,14 Sekunden.

Quelle: RP
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