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Lokalsport
Jahn/West gewinnt Derby souverän

Düsseldorf. In der Handball-Verbandsliga darf Angermund weiter vom Aufstieg träumen.

Nach der 29:31-Niederlage des TV Angermund beim SV Kettwig bleibt das Rennen in der Handball-Verbandsliga um den noch zum Aufstieg berechtigenden fünften Platz weiterhin offen. "Wir haben gekämpft. Dabei sind uns jedoch sehr viele technische Fehler unterlaufen, die Kettwig konsequent nutzte", erläuterte TVA-Trainer Ulrich Richter. Über ein 15:15 zur Halbzeit wechselten sich davor und danach knappe Führungen für beide Seiten ab, bevor sich die Essener mit 31:28 klarer absetzten.

In der Landesliga geht das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Vierten ART II und dem Dritten SW Essen um Platz drei, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga berechtigt, weiter. Die Rather konnten sich zwar mit 35:31 gegen die HSG Velbert/Heiligenhaus durchsetzen, da jedoch auch Essen gegen Altendorf mit 32:22 einen klaren Sieg einfuhr, liegt der ART weiterhin einen Punkt zurück. Die Rather lieferten sich im ersten Durchgang mit Velbert/Heiligenhaus einen munteren Schlagabtausch. Erst zur Pause zogen die Gastgeber auf 18:14 davon und sorgten mit einem Zwischenspurt (29:21) für die Entscheidung.

Im Landesliga-Lokalderby mit der HSG Jahn/SC West musste die SG Unterrath eine unerwartet deutliche 18:30-Niederlage hinnehmen, hatte dabei allerdings auch das Pech, dass vier Spieler verletzt ausscheiden mussten. Der anfängliche Ärger über die Niederlage war bei SGU-Trainer Burkhard Räker schnell verraucht: "Das war heute ein schlechtes Spiel von uns. Insgesamt bin ich mit der Spielzeit jedoch äußerst zufrieden." In der Deckung körperlich nicht so präsent wie ihre Gäste, lagen die Unterrather von Beginn an hinten und erlaubten sich viele Fehlpässe.

Der Oberkasseler Trainer Markus Wölke war hinterher verständlicherweise bester Laune: "Wir haben uns von A bis Z an das gehalten, was wir uns vorgenommen hatten. Das war heute eine perfekte Mannschaftsleistung, da gibt es überhaupt nichts zu meckern." Torhüter Michael Engelen ragte mit vielen Glanzparaden und zwei gehaltenen Siebenmetern noch heraus.

Mit nur zwei Wechselspielern bot Fortuna Spitzenreiter Horst Essen lange eindrucksvoll Paroli und lag zur Pause mit 10:12 nur knapp hinten. Im zweiten Durchgang ließ der Favorit dann jedoch die Muskeln spielen, setzte sich zügig auf 19:11 ab und fuhr am Ende einen 26:20-Sieg ein.

Das frühe Ausscheiden von Nils Kossmann mit einer Fußverletzung in der fünften Minute und eine viel zu hohe Fehlerquote waren die Knackpunkte bei der 18:24-Niederlage der HSG Gerresheim beim SV Kettwig II. Da nutzte es wenig, dass die Deckung gut stand und Dennis Naunheim im Tor erneut überzeugte.

(hinz)
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