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Lokalsport
Jahn/West im Stadtderby der Handball-Landesliga ohne Chance

Düsseldorf. Nach zuletzt drei Erfolgen in Serie müssen die Oberkasseler wieder eine Niederlage hinnehmen. Fortuna gewinnt 31:25, Unterrath siegt ebenfalls.

Mit einem überraschend klaren 31:25-Erfolg setzten sich im Landesliga-Stadtderby die Handballer der Fortuna gegen die HSG Jahn/SC West durch. Entsprechend zufrieden war Fortunas Trainer Andreas Laschet nach der Partie: "9:5 Punkte sind perfekt. Viel besser kann man als Aufsteiger nicht starten." Auf der anderen Seite erkannte HSG-Trainer Markus Wölke neidlos an, das die Serie der Oberkasseler mit zuletzt drei Erfolgen verdient zu Ende gegangen war: "Der Sieg geht zu hundert Prozent verdient an die Fortuna. Wir haben heute so viele technische Fehler und Fehlversuchen gemacht, wie in allen Spielen zuvor zusammen nicht. Es passte heute vorne absolut nicht, egal wer im Angriff spielte."

Aus einer starken Deckung heraus hatten die Gastgeber sofort eine 4:0-Führung vorgelegt und diese auf 7:1 ausgebaut. Nach leichten Problemen im Angriff der Fortuna konnten die Oberkasseler jedoch wieder auf 5:7 verkürzen und hielten den Abstand (11:13) bis zur Halbzeit. Bis zum 20:16 blieb die Begegnung weitestgehend ausgeglichen. Einem Zwischenspurt der Fortuna auf 28:18 hatte Jahn/West danach wenig entgegen zu setzen, zumal in dieser Phase Alexander Deggelmann mit einem Nasenbeinbruch ausscheiden musste. Letztlich reichte es nur noch zu etwas Ergebniskosmetik, da der Fortune Carsten Steinert nach seiner dritten Zeitstrafe nur noch zuschauen durfte.

Ihre beste Saisonleistung reichte der HSG Gerresheim nicht, um sich gegen den souveränen Spitzenreiter SG Tura Altendorf (jetzt 14:0 Punkte) durchzusetzen. Enttäuscht erklärte Gerresheims Trainer Ralf Müller nach der 27:34-Niederlage: "Wir haben viel Gutes aus dem Spiel mitnehmen können. Umso mehr sind wir gefrustet, dass es nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat." Bis zum Beginn der Schlussphase hatten sich die Gerresheimer als ebenbürtiger Gegner erwiesen und nie mit mehr als zwei Treffern hinten gelegen. Als die Essener in der 52. Minute dann jedoch von 26:25 auf 29:25 erhöhten, war die Partie gelaufen, da der HSG die Kraft fehlte.

Im Kellerduell mit dem Letzten Bayer Uerdingen setzte sich die SG Unterrath zur Freude von Trainer Burkhard Räker mit 37:28 durch: "Wir haben aus den letzten drei Spielen fünf Punkte geholt und sind nun aus dem Gröbsten raus." Da die Gäste eine Reihe von Chancen liegen ließen, war die Partie bis zum 8:8 ausgeglichen verlaufen. Mit einer verbesserten Trefferquote setzten sich die Unterrather jedoch bis zur Halbzeit kontinuierlich auf 19:15 ab. Uerdingen versuchte im zweiten Durchgang, die Partie zu kippen. Die SGU behielt aber die Nerven und baute den Vorsprung bis zur Mitte der zweiten Hälfte vorentscheidend auf 29:20 aus.

(hinz)
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