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Lokalsport
Jahn/West steht im Handball-Derby bei Fortuna schon unter Druck

Düsseldorf. Nach der Herbstferien-Pause nimmt die Handball-Landesliga am Wochenende den Spielbetrieb wieder auf. Dabei dürfen sich die Fans direkt auf ein Lokalderby freuen. Gastgeber der HSG Jahn/SC West ist morgen (12 Uhr, Graf-Recke-Straße) die Fortuna. Nach bislang nur einem Punkt stehen die Oberkasseler ein wenig unter Druck. Deshalb hat die Partie für Jahn/West-Trainer Markus Wölke schon wegweisenden Charakter: "Natürlich haben wir Respekt. Fortuna hat vier Punkte, wir einen, das sagt schon alles. Andererseits haben wir in der Pause intensiv an unserer schwachen Chancenauswertung gearbeitet."

Auch die Personallage hat sich bei den Gästen deutlich entspannt. Nur Florian Streicher und Damian Mahr werden Wölke fehlen. Fortuna kann sogar aus dem Vollen schöpfen. Lediglich von kleineren Blessuren berichtet ihr Trainer Andreas Laschet. Entsprechend geht er vorsichtig optimistisch in den Vergleich: "West hat zurzeit eine kleine Krise. Wir werden uns voll reinhängen. Jedes Pünktchen hilft uns weiter auf dem Weg zum Klassenerhalt."

Selbstbewusst blickt Ralf Müller, der Trainer der HSG Gerresheim, dem Gastspiel seiner Schützlinge bei SW Essen entgegen: "Essen war lange Zeit unser Angstgegner. Mittlerweile kommen wir jedoch immer besser mit der Spielweise zurecht. Dennoch müssen wie nach der enttäuschenden Leistung vor der Pause gegen Fortuna in Essen deutlich zulegen." Dort werden ihm neben seinen Dauerverletzten auch Torhüter Dennis Naunheim (Rückenprobleme) und Lukas Balzer (Urlaub) fehlen.

Trotz guter Angriffsaktionen sammelte die SG Unterrath in vier Spielen bislang erst zwei Punkte. Dies bringt Trainer Arno Heißmeyer jedoch nicht um den Schlaf: "Natürlich ist das nicht gut, aber auch kein Fehlstart. Die Mannschaft ist neuformiert und noch in der Findungsphase. Wir wissen, dass wir unsere Abwehrarbeit verbessern müssen, da wir viel zu viele Gegentore bekommen. Das Team ist jedoch lernfähig und auf einem guten Weg." Heißmeyer hofft, dass beim SV Kettwig II der nächste Schritt gelingt. Mit einer aggressiven Deckung will er den SV unter Druck setzen und trotz des Fehlens von fünf Stammspielern die Punkte entführen.

Mit dem Anspruch, oben mitzumischen, war der ART II in die Saison gestartet. Vor der Pause musste er jedoch mit 22:24 beim TV Cronenberg den ersten Rückschlag hinnehmen. Gegen Schlusslicht Grün-Weiß Werden (morgen, 18 Uhr, Graf-Recke-Straße) darf den Rathern deshalb kein weiterer Fehltritt passieren. Dies sieht auch ihr Teamverantwortlicher HaJo Pfeiffer so: "Wenn man oben dabeibleiben will, ist ein Sieg gegen Werden Pflicht. Da alle Stammspieler an Bord sind, bin ich auch optimistisch, dass wir die Punkte einfahren."

(hinz)
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