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Lokalsport
Jonas Agen hütet wieder das Tor der Turu

Düsseldorf. Der Leidensweg von Jonas Agen begann im Sommer 2014. In einem Testspiel verletzte sich der damalige Stammtorhüter des Oberligisten Turu an der Schulter. Konservative Behandlungen blieben vergeblich. Erst nach Wochen stand die Diagnose eines Bizepssehnen-Abriss fest. Agen wurde operiert und fiel für Monate aus.

Der nun 31-jährige Schlussmann, der seit 2004 mit einer nur einjährigen Unterbrechung immer bei den Oberbilkern war, arbeitete verbissen daran, wieder gesund zu werden, wurde dabei aber immer wieder zurückgeworfen. Erst jetzt und knapp zwei Jahre später stand Agen erstmalig wieder für den Oberligisten zwischen den Pfosten. Björn Nowicki, längst zu einem gleichwertigen Nachfolger Agens gereift, war nach einer roten Karte für zwei Spiele gesperrt.

"Ich hatte bis dahin nur zwei Einsätze im Bezirksliga-Team der Turu und fühlte mich noch nicht so richtig fit", sagt Agen nach seinem Einsatz beim VfB Hilden. Dennoch strahlte er die von ihm gewohnte Sicherheit aus. Seine Glanztat vollbrachte er in der 67. Minute. Mit einem tollen Reflex machte er einen aus kurzer Entfernung abgegebenen Schuss von Jannik Weber auf der Torlinie unschädlich. Ob Agen, der in der Jugend der Turu als Torwarttrainer arbeitet, auch noch in der nächsten Spielzeit in Oberbilk spielt, lässt er offen. "Ich habe noch wenig darüber nachgedacht, ob ich überhaupt weitermache und wenn, wo das sein wird", sagt er.

Trainer Frank Zilles wird indes auch in der nächsten Saison weiter bei der Turu dabei sein und damit in sein achtes Jahr in Oberbilk gehen. Er hatte sein Bleiben davon abhängig gemacht, dass das Gros der momentanen Stammspieler im Kader bliebe. "Diesen Wunsch konnte ich ihm bis auf wenige Ausnahmen erfüllen", sagt Vereinschef Heinz Schneider.

Noch nicht verlängert haben Kapitän Philip Lehnert, Samuel Limbasan und die beiden Japaner Nozomu Nonaka und Satoru Kashiwase. Während die beiden Letzteren sich noch um eine Verlängerung ihrer Aufenthaltsgenehmigungen bemühen, sollen Lehnert und Limbasan zu höherklassigen Vereinen wechseln wollen.

In der Partie gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter werden sie aber alle im Kader sein. Das Team von Trainer Georg Meves ist seit sechs Spieltagen unbesiegt und holte drei Siege bei ebenso vielen Unentschieden. Das Team von der Duffelsmühle galt als potentieller Absteiger, hat es aber als Zwölfter mittlerweile auf 31 Punkte gebracht. Das Hinspiel endete 2:2.

(mjo)
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