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Lokalsport
Kämpft Klitschko seine Revanche in Düsseldorf?

Düsseldorf. Profiboxer Wladimir Klitschko hat eine Klage gegen Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury angekündigt. "Es gibt ständig Nachforderungen durch die Fury-Seite, obwohl wir einen nach deutschem Recht gültigen Vertrag haben. Wir klagen auf Einhaltung", sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte. Der 40 Jahre alte Klitschko äußerte sich ebenfalls entsprechend via Twitter.

Als Termin für den im Juli wegen einer Verletzung Furys verlegten Rückkampf steht weiter der 29. Oktober im Raum. "Wladimir will so schnell wie möglich boxen", sagte Bönte. Als Austragungsorte würden unter anderen auch Schalke und Düsseldorf zur Verfügung stehen.

Der Rückkampf zwischen Ex-Weltmeister Klitschko und Fury sollte ursprünglich am 9. Juli in Manchester stattfinden. Der exzentrische Brite, der Klitschko am 28. November 2015 überraschend nach Punkten bezwungen hatte, konnte aber wegen einer Knöchelverletzung nicht antreten.

Im Juli waren Dopinggerüchte um Fury aufgekommen. Laut Bönte soll es am 4. November - 20 Monate nach dem angeblichen Vorfall - dazu eine Anhörung bei der Britischen Anti-Doping-Agentur UKAD geben. Bei Fury sollen nach dem Kampf gegen den Hamburger Christian Hammer im Februar 2015 erhöhte Nandrolonwerte festgestellt worden sein. Darüber hatten britische Medien berichtet. Sollten sich die Berichte im Nachhinein bestätigen, hätte der britische Schwergewichtler gar nicht gegen Klitschko um den Titel boxen dürfen, sondern hätte gesperrt werden müssen.

(dpa)
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