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Lokalsport
Landesligisten kassieren Lehrgeld

Düsseldorf. Sowohl der VfL Benrath als auch der DSC 99 und der Rather SV müssen in der Fußball-Landesliga herbe Pleiten einstecken. Am Ostermontag geht es weiter.

VfL Benrath - VdS Nievenheim 0:4. Am Mittwoch musste der VfL seine erste Niederlage nach der Winterpause hinnehmen. Dabei gelang dem Team von Frank Moeser nach einem frühen Gegentor relativ wenig. Stattdessen wussten die Dormagener jegliches Benrather Aufbäumen durch Tore zu den richtigen Zeitpunkten zu unterbinden. "Ich war sehr überrascht von Nievenheim", gestand VfL-Trainer Frank Moeser. "Mit der Spielweise, die sie gegen uns gezeigt haben, gehören sie eigentlich ins obere Drittel der Tabelle." Entsprechend wollte der Coach das Ergebnis auch nicht überbewerten: "Vielleicht kommt dieser Dämpfer genau zur richtigen Zeit, um uns wieder daran zu erinnern, dass wir weiterhin alles geben müssen." Die Gelegenheit dazu erhalten sie bereits am Ostermontag (15.15 Uhr, Karl-Hohmann-Straße) gegen den Tus Essen-West.

DSC 99 - SC Velbert 2:5. Den Start in das Osterwochenende hatte sich der DSC anders vorgestellt. Nach einer vor allem in der ersten Hälfte ganz schwachen Leistung kassierte das Team von Trainer Sebastian Saufhaus gegen den SC Velbert eine deutliche Niederlage. Das Spiel nahm bereits früh einen schlechten Verlauf. Zunächst musste Bruno Oliveira früh verletztungsbedingt ausgewechselt werden, ehe dann SC-Torjäger Robin Hilger mit einem Doppelpack einen 2:0-Vorsprung der Gäste herausspielte. In der Folge gelang den "99ern" offensiv nichts, während man in der Defensive weiter nicht sattelfest war. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Hausherren, das Ruder noch einmal herumzureißen. Derman Disbudak und Lukas Rath vergaben jedoch beste Chancen. Ein weiteres Tor von Marcel Lange besiegelte die Niederlage des "Clubs" endgültig. "Unsere erste Halbzeit war die schwächste der ganzen Saison", monierte Saufhaus. Am Ostermontag haben die Düsseltaler in der Partie beim VfL Jüchen (15 Uhr, Stadionstraße) die Chance auf Wiedergutmachung.

FC Remscheid - Rather SV 7:1. Neben der schmachvollen Pleite im Bergischen Land vergrößerten sich beim RSV zudem noch die Personalsorgen. Der Grund dafür war Kapitän Mario Sakaschewski, der in Hälfte zwei die Gelb-Rote Karte sah. Trainer Christian Schmitz zeigte sich nach Spielende daher sichtlich angefressen. Insbesondere Remscheids prominenter Coach Torsten Legat zog seinen Zorn auf sich. "Nach dem, was er von der Seite reingebrüllt hat, sollte er sein Verhalten mal überdenken", echauffierte er sich. "Als Trainer sollte man ein Vorbild sein und kein Selbstdarsteller". Eine Ausrede für die hohe Niederlage könne das aber nicht sein. "Ich könnte jetzt versuchen, Entschuldigungen zu finden, suche aber keine", erklärte er. Weiter geht es für die Rather nun am Montag gegen Spitzenreiter Baumberg (15 Uhr, Wilhelm-Unger-Straße).

(deha/slü)
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