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Lokalsport
Laschet will mit Derby-Sieg Negativserie stoppen

Düsseldorf. In der Handball-Landesliga empfängt Fortuna den ART II. Für Jahn/West-Trainer Wölke dient Gerresheim als Vorbild. Von Michael Hinzmann

Nach wechselhaften Leistungen führt der Handball-Verbandsligist LTV Wuppertal als Zehnter in dieser Spielzeit nur das untere Tabellendrittel an. Dies ist jedoch kein Grund für Ulrich Richter, den Trainer des TV Angermund, die Gäste (heute, 18.15 Uhr, Walter-Rettinghausen-Halle) auf die leichte Schulter zu nehmen: "Der LTV hat eigentlich eine starke Mannschaft, die schlechter da steht als es ihr handballerisches Können vermuten lässt. Vor diesem Hintergrund wird es eine schwierige Aufgabe." Das A und O für einen Erfolg ist deshalb eine stabile Deckung gegen den wurfgewaltigen Wuppertaler Rückraum. Aber auch im Angriff müssen seine Schützlinge eine starke Leistung abliefern, um die Punkte im Angerland zu behalten: "Wir müssen durchschlagskräftiger spielen als zuletzt gegen Wülfrath. 23 Tore werden dieses Mal voraussichtlich nicht reichen."

Eine fast makellose Saison legte die MTG Horst Essen in der Handball-Landesliga bislang hin. Nach elf Siegen in Folge büßten die Essener erst am vergangenen Wochenende den ersten Punkt gegen den Zweiten Tura Altendorf ein. Obwohl die HSG Gerresheim zuletzt beim Dritten ETB SW Essen mit einem Sieg überraschte, sind die Karten heute (18 Uhr, Carl-Sonnenschein-Schule, Unterbach) deshalb klar verteilt. HSG-Trainer Ralf Müller: "Wir gehen sicherlich nicht mit wackeligen Knien in die Partie, aber natürlich wird dies eine superschwere Nummer. Nur wenn wir erneut eine bärenstarke Deckungsleistung bringen, kann es für Horst eng werden."

Nach der Niederlage gegen Gerresheim, ist der ETB zwar noch Dritter liegt nun aber fünf Punkte hinter Horst. Gleichwohl rechnet Markus Wölke, der Trainer der HSG Jahn/SC West, heute mit hochmotivierten Gästen (18 Uhr, Lewitstraße): "Wir werden einen Tag brauchen, wo bei uns alles passt. Andererseits haben wir als Fünfter nichts zu verlieren." Allerdings muss er auf fünf Stammspieler verzichten. "Gerresheim muss da unser Vorbild sein. Schließlich hat die HSG bewiesen, dass man auch mit nur zwei Wechselspielern den ETB schlagen kann."

Noch dünner ist die Personaldecke der SG Unterrath vor dem Gastspiel (morgen, 15 Uhr, Franz-Rennefeld-Weg) des SV Kettwig II. Sieben Spieler werden Trainer Burkhard Räker gegen den Drittletzten fehlen. Deshalb holt er Daniel Gödde aus der Zweiten in den Kader, um zumindest einen gelernten Kreisläufer zu haben. Zudem ist er froh, dass Zugang Hanno Walthermann nun spielberechtigt ist. Da die Gäste ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt sind, hofft Räker auf einen Sieg: " Nach unserer ordentlichen Bilanz wäre es ideal, jetzt nachzulegen, um entspannt in die Rückrunde gehen zu können."

Dank eines großen Kaders und der Aushilfen aus der A-Jugend-Bundesliga, tritt der ART II zwar immer in unterschiedlichen Besetzungen, in der Regel aber stets mit ausreichend Personal an. So wird es auch morgen (11 Uhr, Graf-Recke-Straße) bei der Fortuna sein, die mit einer vollen Auswechselbank aufwarten kann. Während das Team von ART-Trainer Kai Petersen das letzte Spiel der Hinrunde als Siebter gelassen angehen kann, geht es für die Gastgeber nach fünf Niederlagen in Folge darum ihre Negativserie zu stoppen. Für Fortuna-Trainer Andreas Laschet ist die Marschrichtung für das Derby deshalb klar: "Wir müssen wieder die Sicherheit in unser Spiel bekommen, die wir zu Beginn der Saison hatten, und zeigen, was wir eigentlich können."

Quelle: RP
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