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Lokalsport
Millionenfinanzierung für Frankfurter Fußball-Start-up

Düsseldorf. Das Frankfurter Fußball-Start-up-Unternehmen Tracktics hat einen Fitness-Tracker speziell für Fußballl entwickelt und nun eine Millionenfinanzierung erhalten. Die Firma mit Sitz in Frankfurt und Zürich hat in drei Jahren Entwicklungszeit einen bezahlbaren GPS-Tracker für den beliebtesten Mannschaftssport der Welt entwickelt und möchte mit dem frischen Geld das Wachstum und die Internationalisierung vorantreiben.

Neben erfolgreichen Unternehmern wie Carsten Erdt und Top-Managern wie Rainer Silbernagel wird die Firma von Business Angels aus dem Profifußball unterstützt. Die jahrzehntelange Erfahrung von Volker Finke (unter anderem 16 Jahre als Bundesligatrainer beim SC Freiburg tätig) hilft Tracktics dabei, den Amateur- und Jugendfußball durch objektive Leistungsdaten zu professionalisieren und das Erlebnis von Spielern und Trainern zu bereichern.

Der Fußball-Tracker wird mit Hilfe eines eigens entwickelten Gürtels auf Hüfthöhe unter dem Trikot getragen und zeichnet Leistungsdaten wie beispielsweise Geschwindigkeiten, zurückgelegte Distanz, Anzahl an Sprints und die Position während dem Training oder dem Spiel auf. Das System ist offiziell für den Ligabetrieb in Deutschland zugelassen und während des Tragens kaum zu spüren.

Mit dem Tracking-System ist es auch möglich, Spieler und Teams untereinander zu vergleichen und herauszufordern. Die zusätzlichen Daten und neuen Möglichkeiten standen bislang nur im Profisport mit großen Budgets zur Verfügung. Ein Fußball-Tracker kostet rund 100 Euro. Tausende Spieler und dutzende Vereine sind bereits mit dem System ausgestattet. Mittlerweile setzt sogar die offizielle Fußballschule von Real Madrid auf das GPS-System und stattet damit alle Camps in Europa aus.

Das Spiel im Fußball-Niederrheinpokal zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem SC West war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht beendet.

(ots)
 
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