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Lokalsport
MSV nimmt Pokalhürde bei Turu locker

Düsseldorf. Der Drittligist aus Duisburg erweist sich im Paul-Janes-Stadion erwartungsgemäß als eine Nummer zu groß für die zwei Klassen tiefer spielenden Oberbilker. Der Ex-Fortune Tugrul Erat eröffnet beim 0:6 den Torreigen für den Favoriten. Von Manfred Johann

Nicht unerwartet war für Turus Fußballer im Viertelfinale Schluss mit allen Träumen vom Niederrheinpokal. Der Oberligist unterlag den zwei Klassen höher spielenden Profis des MSV Duisburg klar mit 0:6. Dass dieser Sieg des Drittligisten auch in der Deutlichkeit verdient war, stand bei den rund 1500 Zuschauern im Paul-Janes-Stadion nicht zur Debatte. Allerdings wären den Düsseldorfern ein oder zwei Treffer zu gönnen gewesen.

Verdient hätte sich die Mannschaft von Trainer Frank Zilles dies dadurch gehabt, dass sie ihr Heil vom Anpfiff an nicht allein in einer ausgeprägten Defensive suchte. Die Düsseldorfer probierten mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, den großen Favoriten in Verlegenheit zu bringen.

Nach dem 0:1 durch den früheren Fortuna-Spieler Tugrul Erat nach gut einer Viertelstunde hatten die Oberbilker sogar zwei gute Möglichkeiten, zum Ausgleich zu kommen. Auf Vorarbeit von Denis Ivosevic und Takehiro Kubo kam zunächst Lutz Radojewski aus zwölf Metern zum Torschuss. MSV-Torhüter Marcel Lenz musste sich schon strecken, um den Ball mit einem Hechtsprung noch zu erreichen. Kurze Zeit später ging ein Distanzschuss von Kubo nur knapp über das Gästetor. Besser machten es die Duisburger, die noch vor der Pause durch Stanislav Iljutcenko nach einer Hereingabe von Erat auf 2:0 erhöhten.

Knapp eine Viertelstunde dauerte es in der zweiten Halbzeit, bis sich die mitgereisten MSV-Fans, die sich im übrigen im Flingerner Stadion vorbildlich verhielten, wieder freuen konnten. Nach einem Foulspiel von Shunsaku Fujita an Iljutceko gab es einen Freistoß für die "Zebras". Aus 22 Metern drehte Fabian Schnellhardt diesen unhaltbar in den rechten Torwinkel zum 3:0.

Sechs Minuten danach gab es erneut Freistoß, doch dieses Mal überraschten die Gäste die Oberbilker mit einem Trickspielzug. Onuegbu war als Letzter zum 4:0 am Ball. Auch in dieser Phase bemühten sich die Gastgeber unentwegt um eine Resultatsverbesserung. Doch sowohl Saban Ferati als auch Shkelzen Imeri fanden bei ihren Schüssen in Tormann Lenz ihren Meister. In den letzten fünf Minuten profitierte der Drittligist von seinen Kraftreserven und kam durch Ahmet Engin und Simon Brandstetter noch zu zwei Toren.

Quelle: RP
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