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Lokalsport
Nächster Comeback-Coup der Basketballer

Düsseldorf. Als die nächste famose Bamberger Comeback-Geschichte in der Euroleague langsam Gestalt annahm, musste Andrea Trinchieri lachen. Der stets angespannte und schwitzende Coach drehte sich vom Court weg, blickte auf die Auswechselbank und das Grinsen wurde breiter. Ausgerechnet sein Center Augustine Rubit hatte Augenblicke zuvor einen Drei-Punkte-Wurf versenkt und "das Spiel komplett auf den Kopf gestellt", sagte Trinchieri. Am Ende jubelten die Bamberger über ein 67:65 (32:40) gegen das Spitzenteam von Olympiakos Piräus, das zuvor in der Basketball-Königsklasse nur zwei Spiele verloren hatte.

Mit sechs Siegen aus bislang zwölf Vorrundenspielen sind die Franken weiter im Rennen um die erstmalige Teilnahme an den Playoffs. Den beachtlichen Auftakt hat der Bundesliga-Serienmeister aber weniger der spielerischen Extraklasse zu verdanken - gegen Piräus etwa klappte über weite Strecken in der Offensive wenig und selbst vermeintlich einfachste Körbe wurden verpasst. Dafür zeigte sich einmal mehr, dass die im Sommer neu zusammengestellte Mannschaft kämpfen kann. "Ein weiterer, unglaublicher Sieg...", fand Trinchieri.

"Wir haben gelitten, aber meine Spieler fanden den richtigen Weg", lobte der Coach. "Sie haben an sich selbst geglaubt, extra Energie freigesetzt und das Spiel gewonnen." Angespornt vom überragenden Defensivspiel des Italieners Daniel Hackett machten die Hausherren einen Zwölf-Punkte-Rückstand aus dem dritten Viertel wett. Im Finish zog Brose dank eines 15-Punkte-Laufs von 52:62 auf 67:62 davon.

(dpa)
 
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