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Lokalsport
Nonaka schießt die Turu zum Heimsieg gegen Meerbusch

Düsseldorf. Der 1:0-Erfolg gegen den TSV Meerbusch war der zweite Sieg der Turu hintereinander, durch den sich die Mannschaft von Trainer Frank Zilles im dicht gedrängten Tabellen-Mittelfeld der Fußball-Oberliga auf Rang neun verbesserte. Der Abstand zum ersten Abstiegsplatz vergrößerte sich zudem auf fünf Punkte. Von Manfred Johann

Zilles hatte eine kämpferisch und läuferisch famose Leistung seiner Spieler gesehen, merkte aber auch an, dass in Sachen Offensivdrang noch viel Verbesserungsbedarf bestehe.

Ähnlich wie schon in der vergangenen Woche gegen Hiesfeld setzte Zilles bei seiner Startaufstellung auf eine defensive Fünferkette und beorderte dafür erneut die drei großgewachsenen Armin Pjetrovic, Maximilian Nadidai und Lukas Reitz ins Abwehrzentrum. Das Trio erledigte seine Arbeit wieder zuverlässig, weshalb sich Zilles ein spezielles Lob nicht verkneifen konnte. "An den drei muss erst einmal ein Gegner vorbeikommen", meinte er.

Unterstützt wurden sie von Markus Wolf und Nozumo Nonaka auf den Außenbahnen. Letzterer stand dann gleich zweimal im Mittelpunkt des Geschehens. In der 35. Minute nahm er ein Zuspiel von Shkelzen Imeri entschlossen auf und überwand Meerbuschs Torhüter Elvedin Kaltak mit einem Flachschuss in die kurze Ecke. Der Schlussmann des TSV sah dabei nicht besonders glücklich aus. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff musste sich der Japaner dann ganz lang machen, um einen Kopfball des eingewechselten Kevin Dauser von der Torlinie zu schlagen.

Neben Nonaka verdiente sich auch Turus Schlussmann Björn Nowicki ein Extra-Lob. Bereits in der ersten Halbzeit hatte er einen Flachschuss von Benjamin Dohmen reaktionsschnell von der Torlinie gekratzt. Eine ähnliche Glanztat gelang dem 24-Jährigen dann noch einmal in der 61. Minute. Drilon Istrefi hatte von links geflankt und Stefan Kapuscinski den Ball mit einer Direktabnahme Richtung Tor geschossen. Nowicki riss seine Fäuste hoch und boxte den Ball zur Ecke weg. Die vielen bangen Blicke zur Stadionuhr wären unnötig gewesen, hätten die Oberbilker in der Schlussphase ruhiger gespielt und den Ball nicht so oft unnötig hergeschenkt. Benjamin Schütz war es hinterher egal. "Wir haben uns den Sieg durch unsere gute Leistung in der ersten Halbzeit verdient", sagte er. In der zweiten Hälfte hat uns unsere Abwehr aber die drei Punkte gerettet."

Quelle: RP
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