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Lokalsport
NRW-Radball-Meister verpasst erneut das Finale

Düsseldorf. Für die U19-Radballer Sven Kühn und Torsten Schmitz vom RMSV Düsseldorf hat es wieder nicht gereicht. Auch bei ihrem altersbedingt letzten Versuch als Junioren, das Finale um die deutsche Radball-Meisterschaft zu erreichen, scheiterten die Düsseldorfer im Halbfinale. Am Ende des Turniers der sechs Mannschaften, von denen die beiden Bestplatzierten in die Finalrunde einzogen, musste sich das Team vom RMSV mit dem undankbaren dritten Rang zufrieden geben.

Eine Vorentscheidung für das knappe Scheitern fiel schon in ihrer ersten Begegnung, als sie gegen den späteren Zweitplatzierten RSV Kissing aus Bayern zwar bis kurz vor dem Schusspfiff ein 2:2 halten konnten, dann aber durch eine Fehlabgabe und ein Eigentor noch mit 2:4 verloren. Wiedergutmachung gelang ihnen im Spiel gegen RV Naurod (Hessen), der ohne große Mühe mit 6:2 bezwungen wurde. In ihrer dritten Partie gegen die Spfr. Lauffen aus Würtemberg lautete das Endergebnis 5:5.

Noch aber hatten die Seriensieger bei den NRW-Landesmeisterschaften alle Möglichkeiten, sich für das DM-Finale zu qualifizieren und schienen gegen die Hausherren RC Hahndorf (Niedersachsen) bei einer 2:0-Führung auf einem guten Weg zu sein. Doch dann wurden sie durch krasse Fehlentscheidungen der Schiedsichter benachteiligt und waren von der Rolle. Der spätere Qualifikationssieger siegte noch 6:2. "Die Schiedsrichter haben leider in vielen Partien eine große Rolle gespielt", bedauerte der Ehrenvorsitzende des RMSV Werner Schmitt. Das änderte sich auch nicht in der letzten Begegnung der Düsseldorfer gegen den SV Erzhausen. Dieses Mal aber waren Kühn/Schmitz die Glücklicheren und gewannen 4:3.

(mjo)
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