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Lokalsport
OB Geisel startet beim Brückenlauf

Düsseldorf. Das Stadtoberhaupt wirbt mit dem Fackellauf für Inklusion für die Gleichberechtigung behinderter Menschen. Von den Teilnehmerzahlen her ist die 23. Auflage des Lauffestes auf Rekordkurs. Von Tino Hermanns

Es wird eng: Wenn alles optimal läuft, können am Sonntag nicht alle Interessenten am 23. Sparda-Bank Brückenlauf teilnehmen. "Wir haben 4000 Startnummern und aktuell schon mehr als 3400 Voranmelder. Je nach Wetter am Wochenende rechnen wir mit 500, 600 Nachmeldern. Es kann also sein, das wir ausverkauft sein werden", erläutert Brückenlauf-Cheforganisator Georg Schimmelpfennig vom Polizei-SV nicht ohne Stolz.

Schimmelpfennigs Rat: Wer am Sonntagvormittag die einfache Brückenrunde (fünf Kilometer) oder die doppelte (zehn) unter die Füße nehmen möchte, aber noch nicht angemeldet ist, sollte die morgige Nachmelde-Möglichkeit in Anspruch nehmen. "Unser Wettkampfbüro im Ursulinen-Gymnasium ist am Samstag von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Das Meldebüro ist auch noch am Sonntag ab acht Uhr geöffnet, doch wer weiß, ob es dann noch Startnummern gibt", erläutert der Cheforganisator.

Dabei hatte er schon Sorgen, dass der Brückenlauf 2015 nicht so beliebt sein könnte wie seine Vorgänger in den vergangenen Jahren. "Erst diese Woche, mit dem Ende der Osterferien und dem Beginn des Frühlings, hat es bei den Anmeldungen so richtig gekracht. Jetzt liegen wir weit über den Anmeldezahlen des Vorjahres", berichtet Schimmelpfennig.

Die einstelligen Startnummern sind für den Brückenlauf aber noch nicht vergeben. Die sind den ganz schnellen Läufern vorbehalten, und erfahrungsgemäß melden die alle sehr spät. Bis auf einen. Nikki Johnstone vom ART, der Brückenlauf-Zweite des Jahres 2013, hat seine Teilnahme bereits bestätigt. Die Nummer eins bleibt Titelverteidiger Maximilian Meingast (ebenfalls ART) vorbehalten.

Doch beim Brückenlauf geht es traditionell nicht nur um die ganz schnellen Zeiten. Vielmehr ist es ein Wettbewerb für die ganze Familie. So ist in den Jedermannlauf (ebenfalls über fünf Kilometer) eine gemeinsame Staffel für Behinderte und Nichtbehinderte integriert.

Der Staffelstab in diesem Rennen ist eine Fackel, so dass der Name "Inklusionsfackellauf" nahe lag. Mit dabei ist auch der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe aus Unna sowie Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, der zugleich als Schirmherr fungiert. Beide Politiker wollen damit die Werbetrommel für das Netzwerk Inklusion Deutschland rühren, das im vergangenen Jahr zunächst als Initiative gegründet und dann am 26. März 2015, dem Jahrestag der UN-Behindertenrechtskonvention, in einen gemeinnützigen Verein umgewandelt wurde. Weitere Informationen zu diesem wichtigen Projekt gibt es bei www.netzwerkinklusion.de

Quelle: RP
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