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Lokalsport
Pantall peilt den Hattrick an

Düsseldorf. Der englische Pferdetrainer war mit seinen Tieren bereits in den vergangenen beiden Jahren beim Sparkassen-Renntag erfolgreich. Auch bei der 30. Auflage des "Großen Sparkassenpreises" zählen seine Pferde zum Favoriten-Kreis. Von Reiner Witsch

Wem nach rund zwei Wochen Olympia endlich wieder einmal nach spannendem Livesport in freier Natur dürstet, für den hat der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein jetzt das passende Angebot im Köcher. So ist am morgigen Sonntag Grafenberg Schauplatz des traditionellen Sparkassen-Renntages. Höhepunkt der insgesamt neun Rennen umfassenden Karte ist dabei der mit 35.000 Euro dotierte und in diesem Jahr bereits zum 30. Male anstehende "Große Sparkassenpreis - Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf".

Die Jubiläumsausgabe dieses nur für Stuten vorbehaltenen Listenrennens über 1.400 Meter hat mit ingesamt zwölf Pferden nicht nur eine kopfstarke, sondern dank dreier ausländischer Starterinnen aus England und Frankreich auch eine internationale und damit der üppigen Dotierung würdige Besetzung gefunden.

Aus England reist die siebenjährige Subtile Knife an, deren dritter Platz auf Handicap-Niveau aber wohl kaum ausreicht. Das Maß aller Dinge könnte also einmal mehr der im Nachbarland Frankreich seit Jahren zur ersten Trainergarde zählende und hierzulande in Rennen dieser Art mit 39 Treffern äußerst erfolgreiche Henri-Alex Pantall sein. Denn sowohl 2012 als auch 2014 und 2015 kam der Sieger aus seinem im 6000-Seelen-Städtchen Beaupreau an der Loire nahe Nantes gelegenen Quartier. Jetzt strebt der 63-Jährige, mit derzeit 88 Erfolgen in der französischen Statistik, den Hattrick an und schickt dafür gleich zwei Pferde auf die 845 Kilometer lange Reise nach Düsseldorf.

Während davon Pabouche unter Stalljockey Fabrice Veron die bereits im Vorjahr in dieser Prüfung erfolgreichen blauen Godolphin Farben der Maktoum Familie aus Dubai trägt, vertritt Matara mit Jockey Andreas Suborics dagegen die Interessen des ebenfalls galoppaffinen Sheik Abdullah Bin Khalifa al Thani aus Katar.

Aber auch die heimischen Vertreterinnen melden gute Chancen an, wie etwa die von Andreas Wöhler vorbereitete Signora Queen, die als eine der insgesamt sieben dreijährigen Stuten im Feld, den Kampf gegen die älteren Pferde aufnimmt. Doch wer gewinnen will, muss wohl erst einmal die vermeintliche Favoritin schlagen, und das ist nach Vorformen zweifelos die von Jens Hirschberger vorbereitete und von Alexander Pietsch gerittene Schützenpost. Sie war auf in Grafenberg bereits erfolgreich und zuletzt in Hamburg sogar auf anspruchsvollerem Gruppe III Parkett platziert.

Die Düsseldorfer Trainer sind diesmal nur im Rahmenprogramm vertreten. Während davon Anna Bodenhagen zwei Pferde an den Ablauf bringt, ist Sascha Smrczek mit sechs Startern ganz besonders aktiv. Das erste Galopprennen wird um 14 Uhr Uhr gestartet. Eine frühe Anreise ist daher empfehlenswert.

Quelle: RP
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