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Lokalsport
Panther bleiben weiter das punktlose Schlusslicht

Düsseldorf. Die drittletzte Partie der Panther in der diesjährigen GFL-Saison wurde für das Schlusslicht aus Düsseldorf zur erwarteten Lehrstunde. Der punktlosen Footballer unterlagen dem Tabellenzweiten, den Dresden Monarchs deutlich mit 16:69 (6:21/3:21/7:13/0:14) und kassierte dabei die meisten gegnerischen Punkte in dieser Spielzeit.

Begonnen hatte die Partie für das kleine Aufgebot der Panther mit einer eiskalten Dusche. Die Hausherren hatten den eiförmigen Ball noch nicht in ihren Händen gehabt, als die Gäste schon mit 7:0 in Führung lagen. Dresdens Runningback Donald Russel nahm den weiten Anstoß der Düsseldorfer auf, versetzte hakenschlagend alle Gegner und trug den Ball über 78 Yards sofort in die Endzone der Panther. Der Kicker der Monarchs, Franz Kammel, setzte danach den Ball zum Extrapunkt sicher durch die Torstangen.

Dass sich die ersatzgeschwächten Panther an diesem Tag wehren wollten und auch konnten, bewiesen sie wenig später: Einen Ballverlust der Dresdener in Höhe der Mittellinie nutzen sie unter dem Jubel ihrer Anhänger zu einem eigenen Touchdown. Zweimal lief Spielmacher Manuel Engelmann, der den verletzten US-Quarterback Clark Evans vertrat, selbst mit dem Ball unter dem Arm nach vorne. Dann überlistete er die Abwehr der Monarchs mit einem genauen Pass auf den rechts gestarteten Martin Emos. Ein paar Schritte noch bis zur Endzone, und es stand ein überraschendes 6:7 auf der Anzeigetafel. Leider wurde der anschließende Zusatzkick geblockt. Die Sachsen reagierten mit zwei Touchdowns, so dass sie Ende des ersten Viertels mit 21:6 führten.

Auch im zweiten Spielabschnitt konnten die Panther den ein oder anderen Nadelstich setzen. So gelang Daniel Schuhmacher nach einer vorangegangenen Interception (Passabfangen) von Mikel Wallace ein Fieldgoal aus gut 30 Yards zum zwischenzeitlichen 9:21. Trotzdem reichte aller Einsatz nicht, um weitere Punkte des Zweiten aus Dresden zu verhindern. In die Pause ging es so mit einem 9:41-Rückstand.

In der zweiten Spielhälfte wechselten sich weiter schlechte und gute Momente bei den Panthern ab. Positiv fielen die guten Läufe des erst 20-jährigen Runningbacks Raven Tumoszeit auf. Der zweite Touchdown der tapfer kämpfenden Panther durch Aziz Rebai zählte auch dazu. Bitter dagegen war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Verteidiger Hunter Kelley.

(mjo)
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