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Lokalsport
Panther erwarten Royals zum Endspiel

Düsseldorf. Im Spitzenspiel der zweiten Football-Liga, das morgen um 17 Uhr in Benrath beginnt, wird die Meisterschaft entschieden. Potsdam ist noch verlustpunktfrei und hat das Hinspiel 21:20 gewonnen. Von Manfred Johann

Wenn am Samstag im Benrather Stadion der Anpfiff zur Begegnung in der 2. Football-Bundesliga zwischen den Panthern aus Düsseldorf und den Potsdam Royals ertönt, geht es für beide Teams um alles oder nichts. Diese beiden Mannschaften beherrschen die Liga eindeutig, wobei nur ein Team am Ende der Saison die Chance bekommen wird, gegen den letzten aus der German Football League (GFL) die Relegationsspiele um den Aufstieg bestreiten zu können. Und da sehen die Vorzeichen für die Gäste aus Potsdam momentan minimal günstiger aus.

Die Potsdamer und ihr Cheftrainer Michael Vogt reisen nämlich mit dem Hinspielsieg gegen die Rheinländer im Gepäck an. Der fiel allerdings mit 21:20 denkbar knapp aus, so dass die Panther gute Chancen haben, dies am Samstag mit einem deutlicheren Ergebnis bei eigenem Sieg wettzumachen. Danach müssten, um Platz eins zu sichern, zwar noch die beiden folgenden Heimspiele gegen Essen und Bonn gewonnen werden, doch gibt es daran nach den bisherigen Ergebnissen kaum realistische Zweifel.

Panther-Headcoach Deejay Anderson möchte solche Gedankengänge noch nicht mitmachen. Er konzentriere sich auf das Spitzenspiel gegen die noch verlustpunktfreien Royals aus Potsdam, sagt er, und habe auch allen Grund, dies von seinen Spielern zu fordern. Denn mit dem Gast haben die Düsseldorfer wirklich einen dicken Brocken vor der Brust. Das Team aus Brandenburg ist gespickt mit ausländischen Akteuren, wobei selbst der Ausfall von Stamm-Spielmacher Zach Shaw wegen einer Verletzung die Siegesserie der Royals nicht stoppen konnte. Flugs verpflichtete man mit Jakob Tucker einen neuen Mann für die Position des Quarterbacks, der mindestens die Qualitäten seines Vorgängers hat. Tucker spielte an der Universität von North Alabama und wurde 2016 in der Gulf South Conference zum besten Offensiv-Spieler des Jahres gewählt.

Auch auf der Seite der Abwehrspieler hat der Titelaspirant aus Potsdam einen ähnlich herausragenden US-Import. Die statistischen Werte des 25-jährigen Michael Reynolds (Linebacker und Defense Back) in dieser Spielzeit unterstreichen dessen Klasse eindrucksvoll. Der Spieler, der voher auf dem College für die Kansas Jayhawks Jagd auf die Angreifer des Gegners machte, hat in dieser Saison für seinen jetzigen Verein bereits 18 Mal den gegnerischen Spielmacher zu Boden gebracht (Quarterback Sacks) - damit sogar einmal mehr als die Abwehr der Panther zusammen.

Panther-Coach Anderson weiß daher nur zu gut, wie schwierig das Spiel gegen die Royals wird. "Ich bin dennoch zuversichtlich, dass wir bestehen können", sagt er und klingt dabei zuversichtlich.

Quelle: RP
 
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