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Lokalsport
Panther kämpfen um den Klassenverbleib

Düsseldorf. Im ersten Relegationsspiel erwarten die Footballer heute den Zweitliga-Meister Cologne Crocodiles.

Es gibt sie in allen Sportarten, die sogenannte "Mutter aller Derbys". Im deutschen Fußball nennt man das Revierderby zwichen Borussia Dortmund und Schalke 04 so, im Handball trägt der Nord-Vergleich zwischen Kiel und Flensburg-Handewitt diesen Beinamen. Und für die Eishockeyfans ist das Duell zwischen der DEG und den Kölner Haien die Nummer eins.

Im American Football war das Aufeinandertreffen der Panther aus Düsseldorf und der Krokodile aus Köln viele Jahre lang das Spiel schlechthin. Diese Tradition endete im Jahre 2003 mit der Insolvenz und der Auflösung des ursprünglichen Cologne Crocodiles. Bis dahin hatte es dieses Aufeinandertreffen acht Mal gegeben. 25 Siegen der Panther stehen dabei 18 Niederlagen gegen den Erzrivalen aus der Domstadt gegenüber.

Jetzt hat die Spielzeit 2016 dafür gesorgt, dass sich die beiden Vereine in den beiden Relegationsspielen zum ersten Mal auf dem Spielfeld wiedertreffen. Es geht um das Startrecht in der höchsten deutschen Spielklasse im nächsten Jahr. Die Crocodiles haben mit ihrem im Jahr 2009 gegründeten neuen Herrenteam in der zurückliegenden Zweitligasaison nur einmal verloren. Danach folgte eine Serie von zwölf Erfolgen und mit 26:2 Punkten und einem Touchdown-Verhältnis von 560:183 die Meisterschaft. Eine Klasse höher sah die Bilanz der Düsseldorfer umgekehrt aus. Die Panther haben in diesem Jahr noch kein Spiel gewonnen. Schaut man noch etwas weiter in die Spielzeiten davor zurück, stellt man fest, dass der sechsmalige deutsche Meister aus Düsseldorf seit 2014 nur eines von 38 Spielen gewonnen hat.

Das Selbstbewusstsein der Kölner dürfte anhand dieser Zahlen vor dem heutigen ersten Duell (15 Uhr, Stadion VfL Benrath) groß sein. Doch auch bei den Panthern herrscht Hoffnung, auch im nächsten Jahr in der höchsten Klasse auflaufen zu können. Seit Jörg Mackenthun als Defense Coordinator an der Seitenlinie steht, hat sich die Düsseldorfer Deckung erheblich verbessert. Zudem haben die ehemaligen U19-Junioren der Panther, die nach dem Ende ihrer Saison im Kader der Senioren dabei sind, für neuen Schwung gesorgt.

(mjo)
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