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Lokalsport
Panther kassieren achte Niederlage in Folge

Düsseldorf. Düsseldorfs Footballern bleibt die Relegation gegen Zweitliga-Meister Köln wohl nicht erspart. Von Manfred Johann

Jetzt bleibt wirklich nur noch ein Fünkchen Hoffnung, dass die Footballer der Panther die Relegationsspiele am Saisonende gegen den Zweitliga-Meister vermeiden können. Durch die 37:45 (3:14/13:17/8:7/13:7)-Niederlage bei den Hildesheim Invaders, es war die achte in Folge in der German Fottball League, sanken die Hoffnungen der Düsseldorfer, den letzten Tabellenplatz noch abgeben zu können, auf ein Minimum. Der Neuling aus Norddeutschland kommt jetzt auf acht Pluspunkte und ist aller Abstiegssorgen ledig. Für die Panther besteht noch eine winzige Chance, die ungeliebte Relegationsrunde zu vermeiden. "Gewinnen wir am kommenden Wochenende gegen die Berlin Adler so haben wir nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Berliner. Wenn die Adler dann keine Punkte mehr holen, und wir gewinnen eine unserer letzten Begegnungen, hätten wir es geschafft", meinte Chefrainer Michael Wevelsiep. Da dese Partien aber gegen die Spitzenmannschaften aus Braunschweig, Dresden, Kiel und den Spitzenreiter Berlin Rebels gehen, käme ein Punktgewinn der Panther da schon einem mittelgroßen Wunder gleich.

Mitentscheidend für die Niederlage bei den Invaders war deren viel besserer Start in die Partie. Die Panther hatten deren zwei Touchdowns nur ein Fieldgoal von Daniel Schuhmacher aus 40 Yards entgegen zu setzen, so dass der erste Spielabschnitt eine 14:3-Führung der Hausherren brachte. Im zweiten Viertel kam zumindest der Angriff der Düsseldorfer besser ins Rollen. Martin Emos konnte zwei Pässe von Spielmacher Clark Evans über insgesamt 85 Yards in der Endzone fangen. Der 1,90 Meter große Belgier bestätigte damit, der erfolgreichste Wide Receicer der Panther zu sein. Bereits in den beiden Spielen zuvor hatte er den Ball dreimal zu Touchdowns fangen können. Als nach der Pause die Abwehr der Panther immer besser ins Spiel fand, sahen die 600 Zuschauer eine ausgeglichene Begegnung. Jeweils sechs Punkte durch einen 15-Yard-Lauf von Evans und durch einen weiteren von Emos gefangenen Pass hielten die Düsseldorfer im Spiel.

"Der Knackpunkt, dass wir es trotzdem nicht geschafft haben, war der Kick-off-Return-Touchdown der Hildesheimer", erklärte Wevelsiep die Niederlage der Panther. Einen Befreiungsschlag der Düsseldorfer trug der Hildesheimer Reggie Bullok über 95 Yards in die Endzone der Gäste zum 44:31. Geremiaha Gates brachte zwar noch einmal sechs Punkte für die Panther auf die Anzeigetafel. Doch zu mehr reichte es wieder einmal nicht.

Quelle: RP
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