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Lokalsport
Panther nach 0:34 gegen Köln so gut wie abgestiegen

Düsseldorf. Das 0:34 (0:6/0:8/0:7/0:14) im ersten Relegaionsspiel gegen die Cologne Crocodiles war zwar nicht die höchste der 15 Niederlagen, die die Panther in diesem Jahr in Folge bezogen haben. Aber es war die mit Abstand bitterste für Düsseldorfs Footballer. Weil sie gegen den Erzrivalen aus Köln deprimierend hoch ausfiel und weil sie für das Rückspiel kaum noch Hoffnung lässt, den Abstieg in die 2. Liga vermeiden zu können. Das war nach der Pleite auch den meisten der Panther-Spieler klar - und so flossen schon auf dem Rasen die Tränen.

Ganz anders hatten sich die Akteure des Traditionsvereins vor dem Anpfiff präsentiert. Im Benrather Stadion wurde den mehr als 2000 Zuschauern ein absolut erstligareifer Football-Rahmen geboten - und dann stürmten die Düsseldorfer wild entschlossen auf den Platz, um die Unglückssaison noch mit einem Happy End vergessen zu machen.

Zwei Hiobsbotschaften störten jedoch die Aufbruchstimmung: Die amerikanischen Spieler Clark Evans und Geremiaha Gates tragen in den beiden wichtigsten Partien in dieser Spielzeit nicht mehr das schwarze Panther-Trikot. Runningback Gates fällt mit einem Kreuzbandriss aus, und mit Spielmacher Evans konnte keine Einigung über eine Vertragsverlängerung für die Begegnungen gegen die Crocodiles erzielt werden. So lag die Hauptverantwortung für den Angriff der Platzherren bei Manuel Engelmann, doch der war mit der Doppelaufgabe, das Spiel zu organisieren und dazu als Ballträger zu fungieren, überfordert.

Unter dem Druck der Kölner Abwehr gerieten seine Pässe oftmals zu ungenau. Mit dem Ball unter dem Arm erlief er zwar kraftvoll viele Meter Raumgewinn, doch als sich die Kölner auf den "Alleinunterhalter" eingestellt hatte, erwies sich diese Waffe schnell als stumpf.

Nur zweimal kamen die Panther überhaupt in die Nähe eines Touchdowns, aber beide Male reichte es nicht für Punkte. Trost kam von Kölns Angriffs-Koordinator David Odenthal: "Es ist noch nichts entschieden. Im Football kann so viel passieren." Realistischer sah es der Düsseldorfer Offense-Trainer Roland Wolf: "Jetzt müssen wir uns mit einem anständigen Spiel in Köln aus der GFL verabschieden."

(mjo)
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