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Panther stecken im Tabellenkeller fest

Lokalsport: Panther stecken im Tabellenkeller fest
Aller Teamgeist nutzte bisher nichts: Die Panther verloren alle vier bisherigen Saisonspiele. FOTO: Panther / Jürgen Kirchenbauer
Düsseldorf. Die Erstliga-Footballer treten am Samstag bei Titelkandidat Dresden Monarchs an. Ein Sieg ist für das Schlusslicht ziemlich unwahrscheinlich. Dabei brauchen sie jeden Punkt für den Klassenerhalt. Von Manfred Johann

Für die Erstliga-Footballer der Panther zeichnet sich immer mehr ein unerfreuliches Saisonende ab, an dem sie in den Relegationsspielen um den Klassenerhalt in der German Football League bangen müssen. Dabei sind es nicht nur die vier bisher punktlosen Begegnungen, die den Fans und Verantwortlichen rund um das Team von Cheftrainer Marc Ellgering Sorgenfalten bereiten. Denn dass es sämtlich Partien gegen vermeintliche Konkurrenten um den Klassenerhalt waren, wiegt ebenso schwer.

Zwei Niederlagen gegen die Hamburg Huskies (20:31, 40:50) und je eine gegen die Berlin Adler (39:42) und gegen die Hildesheim Invaders (20:51) werden nur schwerlich wieder wettzumachen sein. Die Hamburger und Berliner haben bereits vier Punkte auf der Habenseite. Und ob es den Panthern gelingt, den 31-Punkte-Rückstand gegen den Neuling Hildesheim aus dem Hinspiel im Rückspiel wettzumachen und so den direkten Vergleich mit ihn für sich entscheiden zu können, steht in den Sternen.

Also muss der sechsmalige Deutsche Meister aus der Landeshauptstadt von NRW versuchen, gegen andere Mannschaften Punkte zu holen. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich am Samstag im Spiel bei den Dresden Monarchs. Ein schwieriges Unterfangen, zählen doch die Sachsen auch in dieser Spielzeit wieder zu den Favoriten auf den Meistertitel in der GFL und gehen in die vier Spielabschnitte gegen die Düsseldorfer als klarer Favorit. Das weiß natürlich auch Panther-Trainer Ellgering, der aber vor der weiten Auswärtsfahrt trotzdem optimistische und selbstbewusste Töne anschlägt: "Klar ist Dresden Favorit. Dennoch fahren wir dorthin, um auch dieses Spiel zu gewinnen. Wer sagt denn, dass am Wochenende nicht alles zusammenkommt für uns, um das Spiel zu gewinnen?"

Um in Dresden bei den Königlichen eine reelle Chance auf einen Erfolg zu haben, müsste vor allen Dingen eine effektivere Leistung in der Abwehr der Düsseldorfer zustande kommen. Über 40 Punkte kassierte die Defensive der Panther im Schnitt pro Begegnung - zu viel, um bei guten 30 Punkten des Angriffs im Durchschnitt als Sieger die Plätze verlassen zu können. Nimmt man dann noch hinzu, dass die Monarchs mit 281 Punkten in sechs Spielen die aktuell offensivstärkste Mannschaft der Liga sind, dürfte endgültig klar sein, dass die Trauben für die Düsseldorfer in Dresden hoch hängen dürften.

Das besondere Augenmerk der Panther-Defensive muss Runningback Joseph Bergeron gelten. Der holte vor wenigen Tagen beim 77:49 gegen Hildesheim sieben Touchdowns für sein Team. Dieses hohe Ergebnis gegen den Aufsteiger zeigt aber auch eine mögliche Schwachstelle des Dresdener Teams auf. Die Abwehr ließ zu viele Gegenpunkte zu. 28,6 sind es bislang pro Partie, auch für Dresdens Cheftrainer John Leitjen zu viele: "Über die Leistung unserer Abwehr bin ich nicht immer glücklich." Die Panther hoffen darauf, diese Schwäche auszunutzen. Vor allem durch ihr zuletzt so erfolgreiches Angriffs-Duo Clark Evans und Jeremiah Gates.

Quelle: RP
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